TROUSERS

Necessary Evil

Mit „Necessary Evil“ legen die aus der ungarischen Hauptstadt Budapest stammenden THE TROUSERS ihr siebtes Album in Folge vor. Auch diesmal können sie mit trocken produziertem, treibendem Garage/Hardrock überzeugen, der irgendwo in der Schnittmenge von klassischen Acts wie THE ROLLING STONES oder IGGY AND THE STOOGES und moderneren Bands wie THE HELLACOPTERS oder BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB einzuordnen ist. Gleich der Opener „All through the night“, ein trocken produzierter Uptempo-Rocker, bietet schöne Gitarrensoli, tolle Refrains und über allem thront Sänger und Gitarrist Zoltán Kovárys schöne Stimme. Das leicht bluesige „Second hand suicide“ besticht durch eine dezente Orgel, bevor es härter wird und im Refrain an „Come together“ erinnert. Das sehr relaxte „Condemned to be free“ ist der heimliche Hit auf dem Album. Dieser Bass! Und so geht es bei den insgesamt zehn Songs des Albums weiter. Immer wieder erinnert mich der Sound von THE TROUSERS an das schwedische Duo THE ROYAL CREAM, was vor allem an den Gesangsharmonien liegt. Genauso muss moderner Rock klingen – authentisch, verspielt, treibend, unprätentiös. Dass ein solches Album ausgerechnet aus Ungarn kommt? Chapeau!

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