
TSS kommen aus Frankreich und beweisen einmal mehr (man siehe LANDMVRKS), dass sie dort wissen, wie Metalcore im Jahr 2025 zu klingen hat. Ihr drittes Album lässt sich dabei aber nicht nur auf Metalcore beschränken, auch wenn der Einfluss nicht zu überhören ist. Besonders markant ist ihre Kombination aus Breakdowns und melodischen Parts, mit Texten mal auf Englisch, mal auf Französisch. „Would you be my therapy?“ bietet dann wiederum französischen Rap mit englischen Breakdowns und wird schnell zum Highlight des Albums. Mit „Ending scene“ beweisen sie aber, warum ihnen auch ein Platz im Metal zusteht – Screaming-Eskalation und Moshpit-Einladung inklusive. Trotzdem gibt es auch ruhige Momente auf dem Album, „In the haze we hide“ geht schon in eine Indierock-Richtung und als Rausschmeißer gibt es die Ballade „So long my friend“. TSS schaffen es, Metalcore in ein neues Gewand zu verpacken und über 13 Songs lang einen spannenden Sound zu bieten. Dazu kommt noch der französische Rap, der das Album schön abrundet und zu Recht vermuten lässt, dass es für TSS noch hoch hinaus gehen wird.
© by Fuze - Ausgabe #113 August/September 2025 und Dennis Müller
© by Fuze - Ausgabe #113 August/September 2025 und Isabel Ferreira de Castro