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UNDERDOG #79

Die aktuelle Ausgabe trägt den Titel „Homeless Punk“ und behandelt wie der Untertitel sagt „Punk und Obdachlosigkeit“. Fred stellt zu Recht die Frage: „Wo ist mein Zuhause?“, hinterfragt vor allem aber auch, was ein Zuhause überhaupt ist. Und das kann auch eine Subkultur sein, wie bei vielen – und auch mir – Punk. Und das kann „das Wohnzimmer“, ebenso gut oder noch viel besser aber auch ein besetztes Haus, ein alternatives Zentrum, der Bauwagenplatz oder auch „die Straße“ sein. Dazu werden einfühlsam mehrere Menschen zu ihren Erfahrungen und ihrem Leben auf der Straße interviewt oder auch porträtiert wie Lucja Romanoswka, Steffi in „Splitterleben“, „die Pennergranate“ oder auch „Wenn das Zuhause zur Falle wird“. Mit Heiko kommt ein Verkäufer von Asphalt, einer der Obdachlosenzeitschriften, zu Wort und dann gibt es einen Blick in die USA, wo die Kreativität und auch der Support von Punks Strukturen geschaffen haben, um obdachlose Menschen zu unterstützen. Alles in allem eine sehr gelungene und auch wichtige Ausgabe, gerade in diesen „kalten“ Zeiten.

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