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UNIPORN

Coming Harder

Nachdem UNIPORN mich vor kurzem live vollkommen überzeugt haben, kommt jetzt ihr Debüt auf Pauli Punker. Und wer als Logo ein Einhorn, das einen Regebogen kotzt, hat, der kann eigentlich nur guten Sound machen. Oder nicht?! Schon der Opener „Mess around“ ist ein schöner Punkrock-Smasher und hat trotzdem viel Melodie. Die Band um die ukrainische Sängerin und Gitarristin Olga Love harmoniert super zusammen. Sei es bei Glampunk-Tracks wie „Neighbour“ oder ’76er-Punkrock wie bei „Coming hard“ oder „Miss Police“, Melodien treffen auf Rotzigkeit und ein direktes „Fuck you!“. Olga ist stimmgewaltig wie Poly Styrene, als weitere Vergleiche führe ich mal ERECTION, Jayne County, RUNAWAYS oder auch JOAN JETT AND THE BLACKHEARTS ins Feld. UNIPORN hätten mit ihrer „Music in my head“ Mitte der 1970er Jahre gut ins CBGB’s in New York gepasst, auf eine Bühne mit BLONDIE oder auch den RAMONES. Auf der CD sind 13 Tracks, kein einziger Ausfall – „Beauty of the music“ heißt ein Song. Das passt auf UNIPORN wie die berühmte Faust aufs Auge, eben „Pushin’ too hard“. Bei UNIPORN hätte die Faust natürlich eine Federboa, jede Menge Glitzer, würde dir nach dem Volltreffer aufmunternd über die Wange streicheln und das Veilchen dann in der Farbe des Regenbogens schimmern! Top!

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