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UNTO OTHERS

Never, Neverland

Die 2017 als IDLE HANDS gegründete und aus markenschutzrechtlichen Gründen seit 2020 unter dem Namen UNTO OTHERS firmierenden Amerikaner veröffentlichen mit „Never, Neverland“ ihr drittes Album, das zweite unter dem neuen Namen. Ein Schelm, wer angesichts des Titels nicht an ANNIHILATOR und deren Album gleichen Titels denkt, doch könnten UNTO OTHERS musikalisch kaum weiter entfernt sein. Der Stil der Band liegt irgendwo zwischen Metal und Gothic Rock, klingt im einen Moment nach gitarrenlastigem Düsterpop, im nächsten wiederum nach bretthartem, fast schon Thrash-Regionen streifenden Metal. Das mutet schon irgendwie seltsam an, doch spricht der Erfolg der Band für sich, der sogar schon Auftritte auf Festivals wie dem PartySan ermöglichte, wo UNTO OTHERS wider Erwarten zwischen den ganzen Knüppelbands bestehen konnten. Hier halfen sicherlich die vielen zwingenden und manchmal klebrig süßen Refrains, deren Melodien sich geradezu im Ohr festkrallen. Mastermind Gabriel Franco hat ein Händchen für funktionierende Songs und schert sich herzlich wenig um Genregrenzen. Das Resultat ist ein weiteres tolles Album einer Band, die klingt wie eine Metal-Version von THE CURE.

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