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MINDWARS

V

Eigentlich erschien „V“, das fünfte Album der in Los Angeles beheimateten Thrasher MINDWARS letztes Jahr in Eigenregie, doch konnte mit High Roller im Nachhinein dann doch ein adäquates Label gefunden werden, um das Ding professionell unter die Leute zu bringen. Und die Zielgruppe des Labels dürfte auch definitiv Gefallen an „V“ finden, schließlich gibt es weder musikalisch noch in Sachen Sound irgendwelche großen Experimente. Was MINDWARS auf dieser Platte so anders macht, ist ihre Herangehensweise an die Songs, denn statt hier nonstop das volle Speed-Brett zu fahren, gibt es oft Riffs, die so oder zumindest so ähnlich auch von TROUBLE beispielsweise hätten stammen können. Tatsächlich hatte ich zu Beginn auch die Vermutung, es hier mit einer Doom-Platte zu tun zu haben, bevor das Ganze schließlich doch ordentlich Fahrt aufgenommen hat. Das hat insgesamt was vom Thrash Metal der 1990er, als viele der damaligen Bands das Midtempo für sich entdeckt haben. Mir gefiel das seinerzeit, daher kann ich auch „V“ einiges abgewinnen.

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