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KUUNATIC

Wheels Of Ömon

2021 erschien das Debütalbum „Gate Of Klüna“ des All-Female-Trios KUUNATIC aus Japans Hauptstadt Tokio, die auf eigentümliche Weise folkloristische Klänge mit Krautrock und Psychedelic verbanden, was unter dem Strich einen ziemlich unkonventionellen und einfallsreichen Sound ergab. Enthielt dieser rituelle wie exotische Ethno-Krautrock auch noch recht noisige Parts, ist das neue Album „Wheels Of Ömon“ mehr geprägt von trippig-experimentellen Ambient-Soundscapes, wobei das Trio mit dreistimmigem Gesang und meist recht minimalistischem Einsatz von Bass, Querflöte, Schlagzeug, Keyboard und anderen traditionellen japanischen Instrumenten eine beeindruckend beschwörende Atmosphäre erzeugt, bei der eigentlich gar nicht so viel passiert, aber die daraus resultierende hypnotische Wirkung durchaus erstaunlich ist. Aber auch ohne Gitarren gibt es hier durchaus noch rockigere und chaotischere Momente, die meist recht disharmonisch ausfallen. Mich erinnert das auch weiterhin an ihre Landsleute OOIOO, die Band von BOREDOMS-Schlagzeugerin Yoshimi P-We, mit ihren prägnanten Tribal-Rhythmen, auch wenn KUUNATIC in dieser Hinsicht deutlich leiser sind und ihren irgendwie magischen Sound nie komplett eskalieren lassen.

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