
Irgendwie liegt schon mit den ersten Sekunden des Albums eine düstere Stimmung über dem Opener „Daydream“. Die schwer arbeitenden Gitarren mühen sich durch den Song, die Rhythmusgruppe schaufelt den dichten, ein wenig verzögerten Groove in die Lautsprecher. Laut muss es sein, das versteht man sofort. Verstärker also auf 11, weniger ist Verschwendung. Kopfnick-Modus stellt sich ein, die Tracks walzen durch den Raum, drücken einen an die Wand, schütteln einen durch, begraben einen unter viel Sound. Astreiner, doomiger Stoner-Rock ist das Markenzeichen des französischen Trios aus dem am Mittelmeer gelegenen Menton. Und auf „You, The King“ kommt noch eine ordentliche Portion Grunge dazu, was dem Album sehr guttut. Schwergewichtiges, exzellentes Album.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #145 August/September 2019 und Thomas Neumann
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #177 Dezember 2024/Januar 2025 2024 und Thomas Neumann