Foto

YDEG

Elme EP

YDEG aus Berlin beziehen sich auf eine um die Jahrtausendwende grassierende Welle an Bands, die es verstanden, angestaubte Fragmente aus Noiserock, Post-Punk, No Wave und Emo miteinander zu verlöten. Durch eine gewisse Tanzflächentauglichkeit preschen YDEG eingängiger um die Ecken als viele verkopft agierende Vorbilder und setzen dieses Druck verbreitende Element perfekt ein. Sänger Andràs schreit die Texte auf Ungarisch heraus, berichtet von den gescheiterten Demokratien des ehemaligen Ostblocks, kritisiert Aspekte von Entfremdung und des Großstadtlebens. Coole Band, die einen Sound präsentiert, der etwas aus der Zeit gefallen ist, aber gerade dadurch punktet.

Anzeige