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ZARATUS

Those Who Dwell Beyond

Also nur mal theoretisch: Ein Leser hier ist bekennender BAD RELIGION-Fan und hört nach diesem Review in ZARATUS rein, dann muss es ein Kulturschock der besonderen Art sein, spielen die beiden altgedienten griechischen Schwarzmetaller doch eine wüste Mischung aus Black Metal und Klassik mit ungefähr 123 Versatzstücken pro überlangem Song. „Those Who Dwell Beyond“ ist schwer zu fassen, so komplex ist die Musik, die ununterbrochen zwischen feinen Melodien und harschen Attacken pendelt und dabei auch das Instrumentarium von Gitarre über Streicher bis zum Klavier wechselt. Das Ganze geht natürlich nicht ohne Theatralik und so wähnt man sich des Öfteren in einer Tragödie, die hier musikalisch untermalt wird. Dabei ist die instrumentale Umsetzung top notch, jeder Ton sitzt, ist wohl durchdacht und düster, wobei der hexenartig herausgespiene Gesang der Musik eine weitere Dimension der Bösartigkeit verleiht, die wirklich beeindruckend ist. Was im Kopf von Stefan Necroabyssious, dem Sänger, alles vorgeht, möchte ich gar nicht so genau wissen. Schwer verdauliche Kost, was auch im abgefahrenen Cover widergespiegelt wird.

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