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JOKE LANZ

Zungsang

Glaubt man dem britischen Musikmagazin The Wire, dem man besser fast immer glauben sollte, dann handelt es sich bei Joke Lanz um einen Künstler im Randgebiet von Performance und Body Art, von Improvisation und Lärm. „Joke Lanz schleudert Soundschnipsel, Noise-Fragmente, Störgeräusche, Hupen, Zischen, Wabbern, Klappern ins Geschehen ...“, heißt es über den Beitrag des Schweizer Noise-Provokateurs zu dem Projekt „How Noisy Are The Rooms?“ in einer anderen, fast lautmalerischen Besprechung. Das Jahr 2025 zeigt sich zu seinem 60. Geburtstag von einer besonders veröffentlichungsfreudigen Seite: „Ella“ mit der Pianistin Sophie Agnet erscheint ebenso wie „Mutants In Siberia“, eine Kollaboration mit dem tschechischen Trompeter Petr Vrba. Zudem zieht „Zungsang“, das Soloalbum von Lanz, erneut die Aufmerksamkeit auf sich. Zunächst nur auf Kassette veröffentlicht, wird dem Album die Ehre zuteil, in Form einer schicken Vinyl-LP neu zum Leben erweckt zu werden.

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