
Was machen, wenn einem eine Band an sich sympathisch ist; wenn man weiß, dass deren Musiker:innen menschlich über jeden Zweifel erhaben und integer sind; wenn man hört, dass ihre Songs nicht selten wichtige, gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen und aufzeigen – die Musik einen aber nicht nur so gar nicht packt, sondern wirklich gen „Mute“-Knopf hetzen lässt? Am besten ehrlich sein: KOPFECHO waren mal eine, grob gesprochen, Punkrock-Hoffnung aus Düsseldorf. Aber sie haben sich über die Jahre und bis hierher zu etwas ganz anderem entwickelt: zu einer nur unwesentlich härteren Version von SILBERMOND, JULI und Co. Mit ein wenig weniger Pathos zwar. Aber mit viel textlichem Nichts und im Vergleich zu den genannten Combos noch nicht einmal mit einem bis zum Abwinken enervierenden Ohrwurm im Gepäck. Freunden und Freundinnen von – wie nennt man das nun? – Deutschpop, Schlagerrock und dergleichen wird das zweifelsohne gefallen. Mir gefällt es leider, wirklich leider (!) so gar nicht.
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