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Interviews & Artikel

NOMEANSNO

... are no more!

John Wright möchte zur Zeit ungern über NOMEANSNO sprechen. Verständlich, kündigte er doch im September „mit schwerem Herzen“ die Auflösung der langlebigen Prog-Punk-Band an, die sich 1979 in Victoria gründete, 1982 ihr Debütalbum „Mama“ herausbrachte und sich anschließend drei Jahrzehnte lang eine treue Fanbase aufbaute, gerade auch in Deutschland.

Wright schreibt in einem Statement bei Facebook, dass „eine Pause zu einer langen Pause und diese anhaltende Pause schließlich zu einer permanenten Pause wurde. 35 Jahre, unzählige Meilen, einige tausend Shows und noch viel mehr Bier, eine Handvoll Melodien und schwitzende Horden an Fans, ich kann allen gar nicht genug danken.“ Dennoch, es gibt noch ein paar Fragen, zum Beispiel sind alle Bandmitglieder gesund? Ist die Beziehung zwischen den Wright-Brüdern John und Rob in Ordnung? Wird es eine Reunion-Show geben? Wie es sie bei DOA gab, die dafür in der Szene in Vancouver lange verlacht wurden, da sie sich zunächst auflösten und anschließend an jeder Ecke Farewell-Shows spielten. Das hat NOMEANSNO die Vorstellung, ihrerseits eine Abschiedsshow zu geben, vermutlich völlig ausgetrieben.

John Chedsey, lange Zeit Website-Betreuer und auch HANSON BROTHERS-Sachverständiger, ist bereit, ein paar Lücken zu füllen. Es gibt bei der Trennung keinen bitteren Beigeschmack, versichert er. Zudem ist „jeder in der Band zur Zeit gesund“, was schön zu hören ist. Wir möchten schließlich, dass NOMEANSNO wenigstens eine Zeit lang ihren Ruhestand genießen können. Chedsey fährt fort: „Besonders Rob passt viel besser auf sich auf, seitdem 2009 sein Sohn geboren wurde. Er begann damit, zum Psychologen zu gehen, nahm ab und stellte seine Ernährung um. Die Beziehung zwischen den Brüdern ist ebenfalls stabil. Mein Eindruck ist, dass John etwas enttäuscht darüber ist, dass NOMEANSNO aufhören, aber Robs Entscheidung ist schwer zu kritisieren, da er nun ein Vollzeitvater sein will.“

„Es ist ziemlich absurd, überhaupt darüber nachzudenken“, merkt Chedsey amüsiert an, dass die letzte Show von NOMEANSNO, abgesehen von Nebenprojekten wie NOMEANSNO CLONES THE RAMONES, der ziemlich untypische Auftritt während ihrer Aufnahme in die „Western Canadian Hall of Fame“ 2015 ist, mit der fröhlich-albernen, von Akustikgitarren und Klavier dominierten Präsentation von Liedern wie „Now“, „Going nowhere“, „Dad“ und „Two lips, two lungs and one tongue“ mit Rob in seinem Mr. Wrong-Kostüm und Gitarrist Tom Holliston am Mikro. So sehr er auch ein Insider ist, ist Chedsey nicht abgeneigt, über die Gründe des Verzichts auf eine Abschiedsshow zu spekulieren. Denn er hat Jahrzehnte mit NOMEANSNO zu tun gehabt und schätzt die Jungs so ein, dass die Erstellung einer großen Produktion für die Abschiedsshow „das Letzte wäre, was sie tun wollen“.

John Wright wird weiter am nächsten Album der Roboterband COMPRESSORHEAD arbeiten, und Tom Holliston hat sein eigenes Soloprojekt. Und gab es da nicht auch Gerüchte, dass Rob Wright an einem Elektronikprojekt arbeiten würde? Wir können es nicht erwarten, davon etwas zu hören, und wünschen NOMEANSNO einen glücklichen und produktiven Ruhestand.

Allan MacInnis

Webseite

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #129 (Dezember16/Januar17 2016)

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