QUIET SLANG

Everything Matters But No One Is Listening

QUIET SLANG? Fans von BEACH SLANG wissen schon lange Bescheid, dass deren Frontmann und Punk-Poet James Alex seine Vorliebe für die ruhigeren Töne zu einem neuen Projekt gemacht hat. Daraus entstand mit QUIET SLANG ein Unplugged-Projekt, in dem Alex sich auf der ersten Platte „Everything Matters But No One Is Listening“ BEACH SLANG-Songs vornimmt und neu einsingt, begleitet von Cello, Klavier und einem kleinen Chor.

Das Cover der ersten Platte seines Solo-Projekts zeigt ihn vor einem wolkenbedecktem Himmel mit Blumenkränzen im Gesicht stehend, und ich weiß erst nicht so recht, wie ich die zehn Kuschelrock-Interpretationen von BEACH SLANG-Songs einordnen soll.

Eins wird mir klar: Alex nimmt die Sache sehr ernst – den spontanen Reflex, das Ganze als „kitschig“ abzustempeln, unterdrücke ich daher. Das ungute Gefühl bleibt jedoch, weil mir was fehlt.

Die zarte Instrumentalisierung mit Streicher und Klavier ist super gefühlvoll, aber nimmt den BEACH SLANG-Songs ein gutes Stück an Feuer und Intensität. Dadurch klingen Kracher wie „Dirty cigarettes“ oder „Throwaways“ in meinen Ohren wie weichgespült und nicht mehr danach, was ich einst darin hörte.

Sorry, James, ich bin raus.