GHOSTHER

Foto© by xoxo photography

Up & coming

Heimat: Wir kommen aus Heinsberg im Rheinland, NRW. Die Szene hier ganz im Westen ist recht lebendig. Gerade durch die Nähe zu Aachen, Köln und dem Ruhrgebiet ist hier schon einiges los. Ich würde zwar nicht sagen, dass wir einen spezifischen „Heinsberg-Sound“ haben, aber die Bodenständigkeit der Region spiegelt sich in unserer Arbeitsweise schon wider: Wir machen unser Ding und versuchen, so viel Spaß wie möglich dabei zu haben.
Was war: Wir sind auf jeden Fall keine Neulinge mehr. Bevor wir GHOSTHER vor 13 Jahren starteten, waren wir alle in anderen Formationen aktiv. Der Kern der Band hat sich über die Leidenschaft für modernen Metal gefunden, wir machen Musik, die technisch zwar anspruchsvoll ist, aber trotzdem im Ohr bleibt und live einfach Spaß macht. Mit GHOSTHER haben wir bereits zwei Alben releaset; 2019 „Through Fire“ und 2022 „Immersion“, außerdem erschien 2024 die EP „Ghosther“. Als Toursupport für APRIL ART, MOTORJESUS oder THE BUTCHER SISTERS haben wir uns mittlerweile einen guten Ruf als Live-Band erarbeitet, so dass eine erste kleine Headlinertour jetzt die logische Konsequenz ist.
Was ist: Momentan herrscht bei uns absolute Hochspannung: Wir sind erneut mit Chris Wieczorek von Sawdust Recordings im Studio! Während dieses Heft in euren Händen liegt, verpassen wir einigen neuen Songs den letzten Schliff. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für unsere erste kleine Headlinertour, die „The Orange Blackout Tour“, die im Mai startet. Es ist ein ziemlicher Spagat zwischen Studio und Tourplanung, aber genau diese Energie brauchen wir gerade.
Was kommt: Der unmittelbare Plan ist: Raus aus dem Studio, rein in den Tourbus! Wir können es kaum erwarten, die neuen Sachen im Mai und Juni in Viersen, Köln, Essen, Schmallenberg und München live zu präsentieren. Im Sommer sind GHOSTHER auf einigen Festivals zu sehen und im Herbst geht’s dann in die finale Phase unseres nächsten Albums. Für das nächste Jahr würden wir uns einen Albumrelease wünschen und im Idealfall wieder eine Menge Live-Shows.
Selbstverständnis: Ich würde sagen, dass die Passion, Musik zu machen, und der Spaß, die Emotion und die Ehrlichkeit in den Songs uns als Band ausmachen. Jede Zeile ist wahr und kommt aus dem Herzen und dem Erlebten. Das kann negativ oder positiv sein. Uns ist wichtig, dass es echt ist. GHOSTHER waren eigentlich immer „nur“ vier Freunde, die für einen Traum gekämpft haben.
Klingt wie: Wir klingen wie GHOSTHER. Grundsätzlich machen wir die Musik, auf die wir Bock haben. Wir sind in Sachen Genres oder Schubladen nicht wirklich festgelegt. Wenn es ein geiler Breakdown ist, der dir die Falten aus der Hose pustet, oder sich ein Part nach Kopfstimme und Gänsehaut anfühlt, dann geht das klar für uns. Solange wir selber eine Gänsehaut davon bekommen, ist im Prinzip alles erlaubt. Das Gefühl muss einfach passen.

Anzeige