© by Pi RoßbergHeimat: Unsere Wahl- und Bandheimat ist Münster. Große Namen, die man der Stadt zuordnet, sind etwa DONOTS und LONG DISTANCE CALLING. Aktuell machen auch unsere Friends von SHORELINE heftig Rabatz. Das beflügelt uns und hoffentlich viele neue Menschen, Bands zu starten! Englischsprachiger Emopunk wird hier heiß gekocht. Also nicht das, was in zum Teil in unserer Jugend präsent war: Breakdowns und Gitarrensoli.
Was war: Die Bandszene in Münster existiert schon sehr lange sehr. Wir drei sind alle erst später in die Stadt gekommen, wo Merten und Hannes sich zufällig getroffen haben. Ein positives Malheur quasi! Jens haben wir durch aufmerksames Suchen gefunden, nachdem klar war, wir wollen das mit der Band noch mal versuchen!
Was ist: Wir haben gerade unsere allerzweiteste Single „Sorry, muss off“ veröffentlicht. Der Name ist Programm, deshalb: Cool, wenn du das hier offline und haptisch liest! Unsere Debüt-EP befindet sich in der Entstehung und wenn du uns im Internet verfolgst, verpasst du weder die Ankündigung noch den Release! Für die wunderbare Offlinewelt buchen wir Konzerte, Konzerte, Konzerte, weil es ein großes Anliegen von uns ist, schöne Musik und schöne Menschen an schönen Orten zusammenzubringen!
Was kommt: In zwei Jahren möchten wir vielleicht schon unser Debütalbum rausgebracht haben. Wir wissen ja nie, wohin die Reise geht und was das Leben bereithält. Wir machen das Beste draus. Gerade heißt das, Dinge, die wir erlebt und gefühlt haben, gemeinsam in Musik zu pressen. Es wär nice, in zwei Jahren mal auf ein paar kleinen Festivals oder als Support für ’ne coole Band gespielt zu haben.
Selbstverständnis: Im Kern geht’s darum, mit tollen Menschen eine gute Zeit zu haben und kontrollierten Krach zu machen, weil MALHEUR für uns ein sicherer Rückzugsort in einer aufgewühlten Welt ist. So was wünschen wir allen Menschen ihren Bedürfnissen entsprechend. Deshalb haben wir seit Konzert Nummer eins immer die Spendendose vom Rolling Safespace e.V. dabei.
Klingt wie: Auf Social Media meinte wer „einfach deutsche FJØRT“, haha. Namen könnten wir ohne Weiteres viele nennen. Wir begreifen das eher emotional: mal wütend, mal wild, mal romantisch. Und vielleicht gönnen wir uns in der Zukunft auch mal eine Prise Leichtigkeit.
© by Fuze - Ausgabe #112 Juni/Juli 2025 und Merten, Jens und Hannes (MALHEUR)
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #185 April/Mai 2026 und Michael Schramm