PANG PANG RECORDS

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Punk und anderer Lärm

Bei einem meiner regelmäßigen Aufenthalte in Belgien bin ich 2024 auf die „Bloody Belgium“-Box gestoßen mit vier Singles von belgischen Punkbands von Ende der 1970er Jahre. Das weckte mein Interesse und so entstand der Kontakt zu Tom Goelen von Pang Pang Records aus Geel, der sie rausgebracht hat. Ende 2024 hat er mir auf einem Festival in Anderlecht ein fettes Paket mit zehn LPs und fünf Singles von Pang Pang Records in die Hände gedrückt. Die musikalische Bandbreite seiner Releases ist so enorm und erstaunlich, ich habe Fragen.

Tom, was hat dich bewogen, ein Label zu gründen?

Es ging mir nur darum, Sachen zu veröffentlichen, die ich mag und die es bislang nicht auf Vinyl gab. Ich wollte Musik von Bands und Künstlern rausbringen, die ich selbst großartig finde. Oder seltene oder schwer zu findende Titel. Ich bin ein großer Musikfan und ich liebe auch diverse Plattenlabels, vor allem die kleinen und unbekannten. Ich bin ein regelrechter Vinyl-Freak, also war unser erster Release die SMÄRIS-LP, weil niemand sonst sie auf Vinyl pressen wollte. Ich war so ein großer Fan der Band, dass ich eines Abends völlig betrunken meine große Klappe nicht halten konnte und rief: „Ich gründe ein Plattenlabel und ihr seid dabei!“ Haha, so fing alles an.

Wann genau hast du dein Plattenlabel gegründet und was hat der Name Pang Pang zu bedeuten?
Ich hatte schon jahrelang davon geträumt, aber es fehlte mir immer an Geld, Wissen und Mut, um es durchzuziehen. Mit der Hilfe von ein paar Freunden habe ich es dann aber geschafft. Unsere erste Veröffentlichung kam Anfang 2023 raus. Der Labelname geht auf meinen Schwiegervater zurück, das ist sein Begriff für „schlechte“ Musik. Jedes Jahr fahren wir mit der ganzen Familie in den Urlaub und wenn der Alkohol fließt und jemand House- oder Dance-Musik auflegt, ruft er immer genervt: „Macht die Pang-Pang-Musik aus“! Auf Niederländisch klingt das viel lustiger, haha! Aber er bezeichnet so auch meine Art von Musik, also Punk und anderen Lärm. Als wir einen Namen für das Label suchten, war das das Erste, was mir in den Sinn kam.

Bringst du eigentlich nur Musik auf Vinyl raus, nichts auf CD oder anderen Tonträgern?
Genau, ich bin definitiv kein Fan von CDs! Es geht nichts über den Klang oder den Geruch einer Vinylplatte. Wir stellen einige unserer Sachen auf Spotify oder anderen sozialen Netzwerken ein, aber das dient in erster Linie dazu, die Bands und ihre Musik zu promoten.

Du hast in den letzten zwei Jahren verdammt viele Platten rausgebracht, was ziemlich beeindruckend ist. Hast du eine Bank ausgeraubt oder Bitcoins auf einem alten Computer aus dem Jahr 2010 gefunden?
Diese Frage bekomme ich oft gestellt. Am Anfang habe ich etwas investiert, aber ich kann dir nicht verraten, wie viel genau, denn wenn meine Frau das herausfindet, habe ich ein Problem! Die ersten Veröffentlichungen liefen nicht so gut, was absolut normal ist, denke ich. Also habe ich noch mehr investiert. Ersparnisse und Teile meines Gehalts gingen in die Produktion. Außerdem habe ich einen großen Teil meiner Plattensammlung verkauft. Das war der schwierigste Teil, verdammt. Heute machen wir immer noch kein Geld, aber ich muss mich selbst viel weniger sponsorn. Die Leute kaufen tatsächlich unsere Platten. Unser letzter Release, die „Bloody Belgium“-7“-Punk-Box, ist bereits ausverkauft, also habe ich etwas Geld verdient, aber das ist schon in die nächste Veröffentlichung geflossen. Wir hangeln mehr oder weniger von einer Veröffentlichung zur nächsten, ohne dass es uns finanziell zu sehr schadet. Die meisten unserer Veröffentlichungen sind, wie man so schön sagt „Dauerbrenner“. Sie verkaufen sich, aber eher langsam. Mit Ausnahme von denen von THE WALLAROOS und TUFF GUAC waren aber alle 7“s sehr schnell ausverkauft. Die Platten von RÖT STEWART, COLÈRE, HOND/TONNIE ANDERS & T.A. TEAM und REIZIGER laufen ziemlich gut und werden spätestens in ein paar Monaten oder so vergriffen sein, hoffe ich. Wenn ich es so ausdrücke, klingt das alles gar nicht so schlimm. Es ist ein teures Hobby, aber in manchen Fällen teilen wir alles zur Hälfte mit der Band und das ist viel weniger anstrengend. Na ja, solange es sich mit meiner Familie und meinem Job in der Jugendhilfe vereinbaren lässt und es mir Spaß bringt, werde ich wohl weitermachen.

Wie viele Leute sind bei Pang Pang Records beteiligt oder bist du alleine dafür verantwortlich? Hast du vor, es in Zukunft professioneller anzugehen?
Der Plan war es, das Label zusammen mit meinem Freund Wim zu betreiben, aber aufgrund einiger persönlicher Dinge ist es nicht dazu gekommen, also habe ich es allein in Angriff genommen. Oh Mann, das waren viele schlaflose Nächte, aber ich bekam Unterstützung von Freunden und anderen belgischen Underground-Labels wie Ronny Rex, Lonercult oder Halenoise Records. Mein Freund Wim denkt immer noch, dass ich das Label alleine mache, aber er wird mehr und mehr Teil von Pang Pang Records. Wim recherchiert, promotet, hört sich eine Menge zukünftiger Veröffentlichungen an, gibt Tipps – und er kennt die Leute. Er hat jahrelang in der Musikbranche gearbeitet, das ist wirklich hilfreich. Wir reden stundenlang über Musik, das Label, geplante Compilations ... das macht so viel Spaß! Er hat mit vielen Bands gearbeitet, deren Platten in meiner Sammlung stehen. Onno bereitet das gesamte Artwork vor und macht es für das Presswerk druckfertig. Flip kümmert sich um die sozialen Medien und hilft mir mit PayPal und anderen lästigen Kleinigkeiten. Und wir haben unseren absolut fantastischen und coolen Haus-und Hof-Künstler King Rat. Außerdem habe ich ein paar Freunde, die jede Veröffentlichung, die wir machen, kaufen und oft mehr als ein Exemplar. Das sei für künftige Geburtstagsgeschenke, sagen sie. Haha, man muss sie einfach lieben. Den ganzen Versand und das Beliefern der Läden, das Buchen von Konzerten, die „Treffen“ mit den Bands ... das mache ich im Moment alleine. Aber falls es mir zu viel wird, bin ich mir ziemlich sicher, dass es Freunde gibt, die bereit sind, mir etwas abzunehmen helfen.

Du hast eine 7“ mit wirklich coolen Dance-Tracks veröffentlicht, „Who d’you think you’re talking to?“, eine Kooperation von Steve Ignorant, dem früheren Sänger von CRASS, mit dem belgischen DJ Buscemi. Wie kam es dazu? Und wie seid ihr auf die Idee gekommen, auf der B-Seite Remixes des Titels von anderen Bands mit ganz unterschiedlichem musikalischem Hintergrund hinzuzufügen?
Ich hatte eine Verabredung mit Dirk Buscemi und Veston, einem großartigen Musiker aus Antwerpen, um zwei Tracks von ihnen auf einer 7“ zu rauszubringen. Veston hatte einen Song geschrieben, eine Ode an den fantastischen Tony Allen, und Dirk hatte einen Dance-Remix davon gemacht. Und während wir uns unterhielten, bemerkte ich, dass Dirk einen CRASS-Button an seinem Mantel trägt. Da hat mich etwas überrascht, schließlich ist er ein Dance-DJ/Produzent, also fragte ich ihn danach. „Das ist noch nicht alles“, sagte er. „Ich habe sogar einen Song mit Steve Ignorant gemacht!“ Als ich nach Hause kam, suchte ich sofort den Song im Internet und fragte Dirk am nächsten Tag, ob wir ihn veröffentlichen könnten. Sowohl Dirk als auch Steve haben sofort zugestimmt. Natürlich wollte ich das in erster Linie machen, weil Steve eine Punk-Ikone ist, einer meiner Helden, aber ich mochte die Nummer auch. Nicht sofort, ich habe keine Ahnung von Tanzmusik, aber der Text und die Art und Weise, wie Steve ihn vorgetragen hat, haben mich gepackt und ich wusste: Das wird unsere nächste Veröffentlichung! Wir haben den Veston-Song nie rausgebracht. Das war übrigens meine erste Absage an einen Künstler, weswegen ich mir auch Vorwürfe mache. Die Idee mit den zusätzlichen Versionen kam mir über Nacht. Das habe ich mir auch ein bisschen bei Reggae-Szene abgeguckt. Die haben so etwas wie One-Riddim-Platten, da hat jeder Track den gleichen Riddim/Melodie, aber es gibt immer einen anderen Sänger oder Beatmaker. „Who D’you Think You’re Talking To?“ soll der erste Teil einer Serie werden mit dem Titel „Musical Boundaries Are For Pretentious Assholes“. Das ist eine Art Parodie auf „Record Collectors Are Pretentious Assholes“ von POISON IDEA, eine meiner absoluten Lieblingsbands. Punk in all seinen Varianten wird auf ewig meine Lieblingsmusik sein, aber mit zunehmendem Alter entdeckte ich auch eine Menge cooler Sachen in anderen Genres wie etwa Ska, Psychobilly, Soul, Blues, Jazz, Funk, Dub ... daher auch der Titel.

Du spielst auch selbst in einer Band, COLÈRE, die harte und schnelle Musik macht.
Oh Mann, das ist wie ein Traum! Ich betrachte mich nicht als Musiker, weit gefehlt, aber in einer Band spielen zu dürfen, eventuell zu touren, Platten zu machen ... das ist so wunderschön! Ich meine, ich hätte nie gedacht, dass das mir noch mal passieren würde. Und das Seltsame ist, dass die Leute es tatsächlich mögen, unglaublich. Ich bin einer der beiden Gitarristen. Ich kann keine Noten lesen, kenne keine Akkorde, aber mir fällt ab und zu ein anständiges Riff ein. Wir arbeiten zusammen daran, irgendwie Geräusche zu erzeugen, die uns gefallen. Aber wir alle haben Ideen, die wir als Band umsetzen. Ich habe schon so viel von diesen wunderbaren Leuten gelernt und lerne immer noch. Leider hat der ursprüngliche Bassist die Band gerade verlassen. Er hat die meisten meiner Lieblingssongs von COLÈRE geschrieben, hoffentlich bekommen wir das künftig auch ohne ihn hin. Gert, der Gitarrist von SMÄRIS, hat ihn am Bass ersetzt und das passte auf Anhieb. Ein netter Kerl, ich bin wirklich froh, ihn an Bord zu haben. Wir machen Hardcore-Punk mit D-Beat-Einflüssen, aber das ist nicht wirklich wichtig. Es ist laut und schnell und gibt mir den Energieschub, den ich brauche. Wenn wir spielen und die Leute durchdrehen, schreien, brüllen und tanzen, ist das ein Wahnsinnsgefühl. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal erleben würde, es ist so cool. Wir proben einmal wöchentlich und es ist jedes Mal der Höhepunkt der Woche. Kreativ sein, herumalbern, lachen, reden, einander zuhören, ich liebe es. Wir sind eine Punkband, also verhalten wir uns auch so. Wir schimpfen auf die Welt, die Politik, den Krieg. Wir stehen ein für Antirassismus, Antifaschismus, Menschlichkeit, gegen Homophobie, Sexismus. Es gibt so viel Scheiße auf dieser Welt, aber wir geben nicht klein bei. Eine andere Sache, die ich mag, sind die verschiedenen Orte, an denen wir spielen. Von wirklich kleinen Punkclubs, wie Antwerp Music City oder The Pits, bis hin zu Kneipen, besetzten Häusern, größeren Veranstaltungsorten und was nicht alles. Wir haben sogar in der Brüsseler Universität gespielt. Mein Vater hat immer gesagt, dass ich nie eine Universität von innen sehen würde, haha, und dann habe ich ihm ein Bild von der Uni und dem Publikum geschickt. Neue Leute treffen, andere Bands und neue Musik entdecken, Spaß haben und dabei Krach machen, das sind mir die liebsten Dinge auf der Welt. Aber was mich wirklich umhaut, ist, dass wir mit echten Legenden auftreten dürfen. In ein paar Wochen werden wir die Bühne mit SEEIN’ RED teilen. SEEIN’ RED, unglaublich! Ich freue mich schon sehr auf dieses Konzert.

Sehr interessant finde ich, dass die Bands, die du auf Pang Pang Records veröffentlichst, so völlig unterschiedlich klingen. Bei den meisten Labels kommen die Bands alle eher aus der gleichen Ecke.
Es steckt keine Strategie dahinter. Das ist oft das Problem in meinem Leben, kein Nachdenken, einfach immer nur mit voller Kraft voraus, haha. Ich benutze mein Gehirn oder das, was davon übrig ist, mittlerweile ein bisschen öfter als früher, dank meiner Frau, aber ich bin immer noch so ein Alles-oder-nichts-Typ. Wir werden weiterhin Punk, Noise und so was rausbringen, aber wenn mir ein Jazz-Ensemble seine Musik schickt und mich das umhaut, dann bringe ich sie auf Vinyl raus, so einfach ist das. Aber ich weiß, was du meinst, wir haben intern viel darüber gesprochen. Vor 30 Jahren wäre es für ein Label unmöglich gewesen, so viele verschiedene Stile herauszubringen. Meistens haben sie sich auf ein Genre spezialisiert. Zuerst hatten wir die Idee, mit verschiedenen Logos zu arbeiten, aber am Ende haben wir beschlossen, dass es unser Label ist und wir eben das herausbringen, was wir mögen und wie wir es mögen. Alles auf demselben Label mit demselben Logo. Musikalische Grenzen sind eben was für prätentiöse Arschlöcher.

Die meisten deiner Veröffentlichungen stammen von belgischen Bands, nur NEGATIVE RAGE kommen aus Halifax in Kanada. Wie bist du mit denen in Kontakt gekommen?
Ein Freund von mir hat mir Links zu ihren YouTube-Clips geschickt. Die gefielen mir auf Anhieb, also schrieb ich der Band eine Mail und ein paar Wochen später waren wir uns einig, eine Platte zusammen zu machen. Ich liebe es, wenn mich Freunde auf gute Musik hinweisen, die ich noch nicht kenne. Ich bin immer auf der Suche nach tollen neuen Sachen, die ich veröffentlichen kann. Wir werden mit einem weiteren kanadischen Projekt zusammenarbeiten, DUBMATIX. Das ist wieder etwas völlig anderes, es ist moderner Dub. Er hat zwei Remixe zu dem Buscemi/Steve Ignorant-Track gemacht. Wir haben einige Anfragen aus den USA, Spanien und Frankreich bekommen, aber bis jetzt gibt es da keine Übereinstimmung.

Ich hatte dich eigentlich wegen der „Bloody Belgium“-Box kontaktiert, die vier 7“s enthält mit Songs von belgischen Punkbands von vor 1980. Was sind das für Stücke und wie habt ihr sie ausgewählt?
Ronny Wynants arbeitete gerade an seinem Buch „Bloody Belgium“ und ich fragte ihn, ob ich eine kleine Box dazu rausbringen könnte. Er hat sofort ja gesagt. Er hat eine Menge rarer Platten, seltenes Vinyl und Testpressungen bei sich herumliegen und wir haben die Auswahl gemeinsam zusammengestellt. THE KIDS und HUBBLE BUBBLE sind wohl die beiden bekanntesten Bands, die dabei sind. Die THE KIDS-Tracks „Bloody Belgium“ und „Fascist cops“ sind noch nie auf einer 7“ erschienen. Ebenso wenig wie die Stücke von RAXOLA und HUBBLE BUBBLE. BASTA hatten nur eine einzige, aber sehr großartige und rare 7“, also mussten die auch drauf sein. „Ik drink bier“ von THE IDIOTS [nicht zu verwechseln mit IDIOTS aus Dortmund!] hat zuvor nie das Licht der Welt erblickt. Der STRESS-Track „My father is a fascist“ war 1998 auf der Compilation „Bloodstains Across Belgium II“ enthalten. „I hate you“ war bislang unveröffentlicht. „J’ai perdu mon phallus“ von PHALLUS BAND ist ebenfalls nie auf einer 7“ erschienen. Die meisten Aufnahmen stammen von den Original-Releases, einige stammen von sehr alten Bändern, so dass es eine Menge harter Arbeit war, sie wiederherzustellen. Glücklicherweise hat hier unser Freund Tom „De Pélé“ tontechnisch erstaunliche Arbeit geleistet. Einige Sachen klangen zuvor wirklich furchtbar! Es war eine Menge harter Arbeit, aber es hat auch viel Spaß gemacht. Und ich habe dabei wieder sehr nette und interessante Leute kennengelernt.

„Bloody Belgium – The Punk Explosion in Belgium 1976-1979“ von Joeri Cardon und Ronny Wynants erschien Ende 2024. Ist diese 7“-Box die offizielle Playlist zum Buch oder handelt es sich um zwei getrennte Projekte?
Ronny hat mir geholfen, doch es handelt sich um zwei getrennte Veröffentlichungen. Aber das Buch ist absolut fantastisch! Die niederländische Fassung ist schon fast ausverkauft. Mir wurde aber gesagt, dass es eine französische und möglicherweise eine englische Übersetzung geben wird.

2023 habe ich eine hervorragende Hardcore-Thrash-Band namens RÖT STEWART gesehen, zusammen mit den US-Bands FANG, BONELESS ONES und STÄLÄG 13. Die Show war ein echter Knaller und RÖT STEWART legten sich mächtig ins Zeug. Die spielen eher den alten DRI-meets-RKL-Stil. Kannst du mir mehr über die erzählen?
Das sind gute Freunde aus Kortrijk, wo sich übrigens auch einer der ältesten und besten Punkläden Belgiens befindet, The Pits. Sie sind eine unglaublich nette und fleißige Band. Sie scheren sich nicht um Trends, sie wollen einfach nur, wie du schon sagtest, die Sau rauslassen und stecken voller witziger Ideen. Die Platte, das Artwork, die lustigen Extras, das kam alles von ihnen. Sie hatten mich gefragt, ob wir zusammenarbeiten können, und ich musste nicht lange überlegen. Nach „3 Tattoos & A Road Tax Bill“ soll es irgendwann dieses Jahr ein zweites Album von ihnen auf Pang Pang Records geben.

Welche Veröffentlichungen stehen als Nächstes an?
Die neue RÖT STEWART-LP kommt hoffentlich noch vor dem Sommer. Das Album der belgischen Bluesrock-Helden GIVE BUZZE, das es bisher nur auf CD gab, wird in diesem Moment auf Vinyl gepresst. Der Gitarren-Psych-Neo-Folk-Pilz-Sound von DE VLAAMSE PRIMITIEVEN steht gerade in den Startlöchern. Das Debüt des Hardcore-Groove-Monsters WE CAME AS DIRT ist auch fast fertig. Und unsere erste Reggae-Dub-Veröffentlichung wird bald Realität sein. Die fantastischen DUBMATIX haben sich bereit erklärt, ein Album mit uns zu machen. Des weiteren auf dem Plan stehen WALLAROOS – behaltet sie im Auge, sie sind eine exzellente Booze’n’Roll-Band und wirklich coole und nette Leute –, die Fusion-Jazzer KAMEEL, PISS RULES und ihr Eggpunk, COLÈRE mit Hardcore-Punk sowie eine CHIFF CHAFFS-7“, das ist primitiver Rock’n’Roll à la The Monsters und The Cramps. Wir sind außerdem im Gespräch mit FIFTY FOOT COMBO und KAMEEL für die „Musical Boundaries ...“-Serie. Ich habe zudem einige Ideen für Compilations im Kopf. Jetzt habe ich schon wieder zu viele Ideen ...

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