PERMANENT REVOLUTION

Foto© by Mark Chandler

Brisbane City Skinheads

Mich hat schon seit Jahrzehnten kein Oi!-Album derart abgeholt wie „Class War In The Key Of Oi!“ dieser SHARP-Band, das vom Berliner Label Smith & Miller auf Vinyl gebannt wurde. Die alte Aussage über Oi! – „Having a laugh and having a say“ – passt bei PERMANENT REVOLUTION aus Brisbane, Australien wie die berühmte Faust aufs Auge! Die Platte hat das Zeug dazu, ein Klassiker im Oi!-Genre zu werden – es gibt knallharten Sound und dennoch Melodie, das Bekenntnis zur Working Class und eine klare Haltung. Wir sprachen mit Paul (voc, gt) und Luke (bs) über ihre neue Platte, aber auch über den Rechtsruck und die daraus resultierenden Probleme für LGBTQIA+ und die Ureinwohner Australiens.

Bezieht sich euer Name PERMANENT REVOLUTION auf Karl Marx?

Paul: Ja, richtig. Als wir über Namen für die Band nachdachten, spielten wir mit einer Reihe von linken Slogans herum und entschieden uns schließlich für diesen. Der Kern von Trotzkis Theorie der permanenten Revolution stammt aus den Lehren, die Marx aus den Revolutionen von 1848 in Europa gezogen hat. Nämlich dass die Kapitalisten keine revolutionäre, sondern eine reaktionäre Kraft waren, die die Herrschaft der Monarchen der Herrschaft der Arbeiterklasse vorzog. Nur eine unabhängige Arbeiterbewegung, die über die Grenzen bürgerlich-demokratischer Revolutionen hinausgeht, kann unsere Klasse an die Macht bringen. Ich denke, das gilt heute genauso wie damals, als wir über Namen für die Band nachdachten.
Luke: Ich bin erst später zur Band gekommen, und es erschien uns sinnlos, den Namen zu ändern, da wir bereits eine Fangemeinde hatten.

Euer aktuelles Album heißt „Class War In The Key Of Oi!“. Der Titel hat sicherlich eine Bedeutung ...
Paul: Für mich geht es bei Oi! vor allem darum, zur Arbeiterklasse zu gehören. Am Anfang wurde Oi! als „Musik der Arbeitslosen“ beschrieben. Oder wie ENRAGED MINORITY Oi! bezeichnen – „Class War Rock & Roll“ –, was meiner Meinung nach perfekt passt. Für uns ist es also wirklich ein Ausdruck des Lebens der Arbeiterklasse und des Klassenkampfs, an dem wir teilhaben, daher auch der Titel des Albums. Unsere Songs handeln vom Leben der Arbeiterklasse, vom Leben der Skinheads. Vom Trinken mit der Crew nach einer beschissenen Arbeitswoche oder davon, sich auf die eine oder andere Weise zu wehren.
Luke: Ich glaube, der Name entstand bei ein paar Drinks, während wir eine Pause im Proberaum machten. Auf allen klassischen Notenblättern steht im Titel, in welcher Tonart das Stück ist. Das ist ein bisschen ironisch gemeint, also haben wir uns dafür entschieden.

Ihr habt das Album im Juli 2024 veröffentlicht und es war bisher nur auf Bandcamp erhältlich. Jetzt wurde es von Smith & Miller auf Vinyl veröffentlicht. Wie kam es dazu?
Paul: Wir haben es auf Bandcamp hochgeladen, weil wir nicht das Geld hatten, um CDs zu produzieren. Wir sind gut mit Chris von RED BRICKS in Hamburg befreundet und er hat uns mit Smith & Miller zusammengebracht, die sich freundlicherweise bereit erklärt haben, das Album rauszubringen. Wir sind begeistert, dass es auf Vinyl erschienen ist, und allen Beteiligten sehr dankbar.
Luke: Ich bin jedes Jahr beim SHARP Fest in Hamburg – wenn ihr noch nie dort wart, müsst ihr unbedingt hingehen. An meinem letzten Abend in der Stadt saßen Chris und ich dieses Jahr in Altona und aßen türkisch zu Abend. Ich erwähnte gegenüber Chris, dass ich es nächstes Jahr wahrscheinlich nicht schaffen würde, da ich nach Hause fliegen und das Äquivalent von zwei Hin- und Rückflügen von Australien nach Deutschland bezahlen müsste, um das Album selbst auf Vinyl zu veröffentlichen. „Blödsinn!“, war seine Antwort, und schon telefonierte er mit Mirko von Smith & Miller.

Als ich das LP-Cover sah, dachte ich zuerst, es handele sich um eure Bereitschaftspolizei – nicht um Demonstranten. Passive Bewaffnung, wie die Justiz und Cops das in Deutschland nennen, ist hier seit 1994 strafbar. Woher stammt das Bild?
Paul: Wir haben einen Freund, der Grafikdesigner ist und das Cover für uns entworfen hat. Wir wollten etwas, das eine Demonstration der Arbeiterklasse, einen Streik oder etwas Ähnliches zeigt, das zum Titel des Albums passt. Er hat auch unser Bandlogo entworfen, das wir lieben.
Luke: Antifascista Papa in Melbourne ist unser Grafikdesigner, er ist selbst ein SHARP, also mussten wir nicht viel mehr sagen, als dass wir ein Albumcover brauchen, denn wie wir lebt er SHARP.

„Touch one, touch all, the battle cry of the working class“, singt ihr in „Touch one touch all“ – das Bild passt hier ziemlich gut.
Paul: Ja, „Touch one, touch all“ ist ein Slogan der Gewerkschaftsbewegung. Er bezieht sich auf die Solidarität und Einheit, auf die die Bewegung aufgebaut ist. Wir sehen das wirklich als Schlachtruf, denn wenn man sich gegen einen von uns wendet, muss man gegen uns alle kämpfen. Leider ist die Gewerkschaftsbewegung nicht mehr so kämpferisch wie früher, aber es gibt ermutigende Anzeichen dafür, dass die Arbeiterklasse aufwacht und der Schlachtruf wieder zu hören ist. Ich bin auf jeden Fall inspiriert von den Streiks in Südeuropa zur Unterstützung von Gaza, insbesondere in Ländern wie Italien mit seiner rechtsextremen Regierung.
Luke: Wir drei sind alle Mitglieder von Gewerkschaften. Singt über das, was ihr kennt, was euch begeistert, oder lasst es bleiben.

„Is it true?“ handelt von der rechten Presse in Australien. Hättest du gedacht, dass die Faschisten das Internet auf diese Weise für ihre Propaganda nutzen würden?
Paul: Es ist nicht überraschend, dass die Faschisten das Internet nutzen, aber der Song richtet sich nicht nur gegen sie. Der Großteil der Presse gehört Milliardären, die eine rechte, arbeiterfeindliche Agenda verfolgen. In vielerlei Hinsicht schaffen sie die Voraussetzungen, unter denen Faschisten gedeihen können. Sie verteufeln Flüchtlinge, Muslime, LGBTQIA+-Menschen, Arme und so weiter. Alle Ziele der Faschisten wurden bereits auf die eine oder andere Weise von der Mainstream-Presse gehypet.
Luke: Die Faschisten nutzen jedes Mittel, um ihren Mist zu verbreiten, aber ihre Basis ist die rechte Rhetorik in den Zeitungen und Massenmedien wie Fernsehen und Radio, die alle ihre eigenen Agenden verfolgen.

„Gender blind“ ist einer von zwei älteren Songs auf dem Album und ein klares Statement für Toleranz, gegen Nazi-Dreck und Bigotterie. Hier gibt es mittlerweile viele Nazi-Demos gegen die CSD-Umzüge. Gibt es ähnliche Tendenzen in Australien?
Paul: Ja, wir haben hier ein wachsendes Nazi-Problem, und sie nehmen auch LGBTQIA+-Veranstaltungen ins Visier, insbesondere Transgender-Personen. Es ist nicht so schlimm wie in anderen Ländern, aber die Anzeichen sind nicht gut. Die lokale SHARP-Crew, zu der auch queere Genoss:innen gehören, hat sich lautstark und tatkräftig für die queere Community eingesetzt. Wir wurden sogar zu Queer-Veranstaltungen eingeladen, um bei der Security zu helfen. Der Song war einer unserer ersten, und wir wollten einfach klarstellen, dass unser Antifaschismus sich auch auf die bedingungslose Unterstützung von LGBTQIA+-Menschen erstreckt. Viele Bands singen über Rassismus und so weiter, aber nicht so viele äußern sich lautstark zu Homophobie und Transphobie. Wir wollen immer klarstellen, wo wir stehen.
Luke: Es ist mittlerweile so weit gekommen, dass die rechten Parteien dem Abschaum am unteren Ende der Gesellschaft nicht mehr als rechts oder reaktionär genug erscheinen, so dass sie versuchen, ihre eigene politische Partei zu gründen, und Massenkundgebungen veranstalten, bei denen sie auf den grassierenden beiläufigen Rassismus der ungebildeten Proleten setzen, die ihnen zuhören.

„Class traitor“ hat etwas von dem COCK SPARRER-Song „Riot squad“, jedenfalls im Text. Oder habe ich etwas falsch verstanden?
Paul: Ich verstehe, warum du das sagst: ein Kind aus der Arbeiterklasse, das sich der anderen Seite anschließt. Ein großartiger Song von COCK SPARRER. „Class traitor“ wurde geschrieben, nachdem ich 2015 an Mobilisierungen gegen die extreme Rechte hier teilgenommen hatte. Ich sah ein paar Boneheads auf der anderen Seite – Cosplay als Nazis –, die behaupteten, Teil einer Subkultur der Arbeiterklasse zu sein. Die Arbeiterklasse gibt es in vielen Formen, aber diejenigen, die versuchen, das zu nutzen, um uns zu spalten, schwächen uns nur. Sie sind buchstäblich stiefellutschende Klassenverräter, die sich bei unseren Klassenfeinden anbiedern.
Luke: Aus diesem Grund war das einer meiner Lieblingssongs, bevor ich selbst in der Band war. Ihn zu spielen macht fast so viel Spaß, wie den Polizisten ins Gesicht zu sagen, dass sie Klassenverräter sind.

Was sind eure Einflüsse? BLITZ kamen mir sofort in den Sinn.
Paul: Ich bin der Hauptsongwriter, und weil ich älter bin, habe ich als Teenager die frühen Oi!-Sachen gehört, das hat mich definitiv beeinflusst. BLITZ, COCKNEY REJECTS, THE OPPRESSED, dieser Oi!-Sound der frühen 1980er Jahre hat mich stark geprägt. Genauso wie die Texte, die das Alltagsleben widerspiegelten und nicht nur bedeutungsloses La-di-da-Geschwätz waren. Ich meine, ja, es gibt gute Bands, die einfach nur über albernen Scheiß oder sogar Liebeslieder gesungen haben. Aber selbst sie hatten eine Verbindung zur Lebensrealität der Kids aus der Arbeiterklasse.
Luke: BLITZ auf jeden Fall, COCK SPARRER und COCKNEY REJECTS, aber auch THE CLASH und THE DAMNED, THE OPPRESSED, GEWOHNHEITSTRINKER und allgemein irische Rebel Music. Laute, authentische Klänge, die einem direkt ins Herz treffen.

Mit „Brisbane city skinheads“ habt ihr ein musikalisches Denkmal für eure eigene SHARP-Crew geschaffen – und dazu auch noch ein cooles Video gedreht. Wie ist die Szene in Brisbane, in Australien?
Paul: Danke, freut mich, dass dir das Video gefällt. Wie überall variiert die Szene von Stadt zu Stadt. Hier in Brisbane gibt es eine gute lokale SHARP-Crew, von der einige im Videoclip zu sehen sind. Eine solide Crew, die für das eintritt, was sie für richtig hält, und wir sind stolz, ein Teil davon zu sein. Sie kommen zu unseren Gigs, sogar auf Shows in anderen Städten, die in Australien weit voneinander entfernt sind. Aber wir wissen auch, dass wir Spaß haben müssen, was hoffentlich im Clip rüberkommt. Also ja, wir wollten einen Song haben, der ein bisschen Spaß macht und gleichzeitig anerkennt, wie wichtig die lokale Crew für die Band ist. Es gibt viele gute Bands in Brisbane, aber hauptsächlich Punk- und weniger Skin-Bands. Andere Städte haben auch einige gute Bands, sowohl Oi! als auch Punk. Es gibt eine solide Crew in Melbourne und Sydney und auch anständige Leute in anderen Städten mit ähnlichen Werten wie wir. Wir organisieren viele Benefizveranstaltungen für verschiedene Zwecke und haben nie Probleme, Bands zu finden, die mitmachen. Wenn überhaupt, müssen wir oft sogar Bewerbungen ablehnen, weil wir schon mehr als genug haben. In diesem Sinne ist es also eine wirklich gesunde Szene.
Luke: Brisbane und Melbourne haben beide eine wirklich solide Szene, zwar nicht so groß, wie wir es uns wünschen würden, und mit mehr Punks als Skins, aber die Szene wächst weiter, und wir vernetzen uns weiterhin mit gleichgesinnten Bands im ganzen Land.

Gibt es Probleme mit Boneheads? Hierzulande wird der Skinhead-Style unter Nazis wieder Mode ...
Paul: Wir haben ein wachsendes Problem mit Nazis, aber nicht mit Boneheads. Es gibt zwar noch ein paar alte Hasen, aber die gehören nicht mehr wirklich zur Szene. Bei unseren Konzerten tauchen sie jedenfalls nicht auf. Es ist nicht mehr wie früher, als Boneheads einen großen Teil der extremen Rechten ausmachten. Die Nazis von heute kleiden sich nicht wie wir, es sind mit vielleicht ein paar Ausnahmen, meist junge, ahnungslose Kids. Hier in Brisbane wissen die Leute, wenn sie Skinheads bei Konzerten sehen, dass es sich in der Regel um SHARPs handelt und sie bei uns sicher sind. Das ist ein Ruf, für den wir über Jahre hinweg hart gearbeitet haben, und es hat sich ausgezahlt.
Luke: Es gibt hier und da vereinzelte Fälle, aber die geben die Skinhead-Kleidung sehr schnell auf und kleiden sich entweder im Nazi-Stil oder versuchen, sich in der „normalen Welt“ zu verstecken.

Ihr habt zwei sehr passende Coverversionen, „Skinhead“ von THE STRIKE und „United we stand“ von THE OPPRESSED. Warum?
Paul: Wir spielen diese Coverversionen live und haben viel Spaß dabei. „Skinhead“ ist ein Song, den ich zum ersten Mal auf einem der frühen Oi!-Alben in den 1980ern gehört habe und den ich seit jeher liebe. Er heizt den Skins bei unseren Gigs richtig ein. Wir beenden unsere Konzerte immer mit „United we stand“, weil es nicht nur ein großartiger Song ist, sondern auch eine Möglichkeit, den Leuten zu zeigen, dass ein traditioneller Skinhead-Song kompromisslos antifaschistisch sein kann. Beide Stücke sind relativ einfach zu spielen und kommen beim Publikum sehr gut an. Als wir kürzlich beim Bandung SHARPfest in Indonesien gespielt haben, haben die lokalen Skins bei „United we stand“ von Anfang bis Ende mitgesungen. Mit einem Cover von THE OPPRESSED kann man nichts falsch machen.
Luke: „Skinhead“ ist dabei, weil es die Menge in Stimmung bringt, und „United we stand“ ist dabei, falls man den Rest des Sets ignoriert hat, verwirrt ist und denkt, man wäre auf dem Set von „Romper Stomper“ gelandet [ein australischer Kinofilm aus dem Jahr 1992, der die fiktive Geschichte einer Gruppe Nazi-Skins in Melbourne erzählt, Anm. d. Red.]. Es ist laut, unverblümt und auf den Punkt. Wenn man mit der Botschaft nicht einverstanden ist, ist man hier falsch.

Ihr habt auch die Flagge der „Antifaschistischen Aktion“ dabei – auf Deutsch ...
Paul: Haha, ja, ein paar von uns sprechen etwas Deutsch, aber ehrlich gesagt könnte ich dir nicht sagen, wann und wo wir die bekommen haben. Wir haben eine Reihe verschiedener Flaggen, die wir oft bei unseren Shows aufhängen, und das ist eine davon, neben SHARP und verschiedenen anderen.
Luke: Einige der schmuddeligen Kneipen und kleinen Lokale, in denen wir gespielt haben, mussten etwas aufgepeppt werden, warum also nicht unsere Fahnen und Banner von Protestaktionen verwenden?

Ihr setzt euch auch für die Rechte der indigenen Völker ein. Wie ist die aktuelle Stimmung?
Paul: Ja, wir würdigen immer die lokale Bevölkerung, wenn wir spielen. Was die Situation hier angeht, muss man bedenken, dass dieses Land durch den Völkermord und die Enteignung der Ureinwohner entstanden ist, die seit mindestens 60.000 Jahren hier lebten. Deshalb unterstützen so viele Einheimische Palästina, weil sie ähnliche Erfahrungen mit Völkermord und Landraub gemacht haben. Die First Nations sind die am stärksten marginalisierten und benachteiligten Menschen des Landes. Sie haben eine niedrigere Lebenserwartung, eine massiv höhere Inhaftierungsrate und sind täglich strukturellem Rassismus ausgesetzt. Sie werden regelmäßig von der Polizei schikaniert, angegriffen oder getötet. Todesfälle von Aboriginals in Gewahrsam sind nach wie vor eine Tatsache, und die meisten sind in irgendeiner Weise von rassistischer Gewalt betroffen. Erst kürzlich haben Nazis eine Aboriginal-Siedlung in Melbourne angegriffen und dabei mehrere Menschen verletzt. In unserem Bundesstaat kämpfen die Ureinwohner immer noch darum, Gelder zurückzuerhalten, die ihnen vorenthalten wurden, als sie als Arbeitskräfte eingesetzt wurden und außer Grundnahrungsmitteln kaum oder gar keinen Lohn erhielten. Aber der Kampf um Gerechtigkeit und Souveränität geht weiter. Trotz allem haben die Ureinwohner Widerstand geleistet und überlebt. Der längste Streik in unserer Geschichte wurde von Arbeitern der Ureinwohner geführt, die in den 1960er Jahren für angemessene Löhne und die Rückgabe ihres Landes streikten und damit die moderne Landrechtsbewegung auslösten. Das Parlament von Victoria hat gerade den ersten Vertrag mit der lokalen Bevölkerung geschlossen, eine zentrale Forderung im Kampf um Souveränität. Es gibt viele Herausforderungen, und die wachsende Bedrohung durch die extreme Rechte ist gefährlich für die First Nations, aber der Kampf geht weiter.
Luke: Die indigene Bevölkerung macht die große Mehrheit der Unterdrückten und Ausgebeuteten in der australischen Gesellschaft aus, ungeachtet dessen, was die Rassisten und ihre Armee von Versagern behaupten.

Wann kommt ihr nach Deutschland?
Paul: Wir würden sehr gerne nach Deutschland kommen, um dort aufzutreten. Wir wurden von verschiedenen Locations in Europa eingeladen, aber die Flugkosten sind für uns einfach zu hoch. Wenn sich das Album gut verkauft und wir unsere Fangemeinde vergrößern können, wird es vielleicht einfacher, aber im Moment wissen wir noch nicht, wann wir kommen werden. Wir haben 2023 ein paar Konzerte in Großbritannien gespielt und es hat uns sehr gut gefallen, deshalb möchten wir auf jeden Fall wieder nach Europa kommen. Luke versucht, jedes Jahr zu kommen, aber DJ und ich haben beide Kinder und das ist schwierig. Hoffentlich wird es irgendwann klappen.
Luke: Ich bin diesen Mai wieder für das SHARP Fest in Hamburg, doch die Band ... Ich versuche, die Jungs zu bearbeiten, nur das Leben kommt mir immer wieder in die Quere, aber sie haben eine Deadline und sind ziemlich gut unter Druck.

Anything else?
Luke: Wie der großartige Roddy Moreno schon sagte: Fuck fascism before it fucks you!

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