INSIDE ARTZINE

#15

Das „International Artscum Magazine“ gibt es trotz des niedrigen Zählerstandes schon seit mindestens Anfang der Neunziger, so lange zumindest kenne ich seinen Macher Jenz, der damals noch in Neuss wohnte und heute in Trier residiert.

Schon ewig ist der international vernetzt mit Künstlern aka Grafikern, Zeichnern, Autoren etc., mit Menschen also, die im weitesten Sinne in „unserer“ Szene zuhause sind, aber nicht primär nur Musik im Sinn haben, stattdessen in Bildern und Buchstaben denken.

Viele der hier abgebildeten Grafiken/Photo(shop)montagen/Fotos sehen aus, als könnte man sie direkt als Coverartwork einer Band übernehmen, dazu gibt’s (englische) Texte, die, wenn sie nicht als Kurzgeschichten durchgehen, auch Songtexte sein könnten.

Ein wunderschönes, bisweilen auch motivbedingt schockierendes Bilderbuch, eine in Zeiten des Online-Wahns selten gewordene Form der Anthologie für Menschen, die etwas in der Hand halten müssen, um Spaß daran zu haben.