
Das zweite Album des Chicagoer BIPoC-Pop-Punk Quintetts steht in den Startlöchern und wird noch ein weiteres Mal viele Hörer überraschen. Trotz des „Drucks des zweiten Albums“ haben ACTION/ADVENTURE ein spannendes und verdammt rundes Werk gezaubert. Mit bekannten und verdammt gut funktionierenden Zutaten wie eingängigen Refrains, einer notwendigen Prise Härte und spannenden Songstrukturen konnten sie bereits beim Vorgänger „Imposter Syndrome“ punkten, nun gelang es ihnen, ihre Stärken bei „Ever After“ noch einmal auszuarbeiten und zu akzentuieren. Pop-Punk meets Emo, das mag zwar kein neues Konzept sein, klingt aber bei ACTION/ADVENTURE einfach so frisch und macht riesigen Spaß. Insgesamt haben sie es geschafft, ein in sich geschlosseneres Album zu schreiben, ohne lose Enden. „Ever After“ funktioniert dabei auf voller Länge und lässt keine Schwächen oder Durchhänger zu. Die Arbeit mit Pop-Punk-Produzenten-Ikone Alan Day hat sich vollends ausgezahlt. Die Refrains werden sich in eure Ohren fräsen und eine ganze Weile nicht mehr weggehen. Für Fans zum Beispiel von FOUR YEAR STRONG ein absolutes Muss. Anspieltipps: „Spiral“ und „URL“.
© by Fuze - Ausgabe #88 Juni/Juli 2021 und Joscha Häring
© by Fuze - Ausgabe #97 Dezember 2022 /Januar 2023 2022 und Dennis Müller
© by Fuze - Ausgabe #114 Oktober/November 2025 und Carsten Jung
© by Fuze - Ausgabe #114 Oktober/November 2025 und Carsten Jung
© by Fuze - Ausgabe #97 Dezember 2022 /Januar 2023 2022 und Isabel Ferreira de Castro
© by Fuze - Ausgabe #88 Juni/Juli 2021 und Joscha Häring