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WEIRDOLLS

Almost Unbreakable Toys

Zugegebenermaßen ist das Coverartwork mit den WEIRDOLLS-Actionfiguren schon ein schöner selbstironischer Gimmick. Das Quartett aus dem italienischen Cesenatico hat sich den Proto-Punk-Sound aus New York City, Richard Hell, TELEVISION, HEARTBRREAKERS auf die Fahnen geschrieben, und für Wanda Records aus Naumburg ein smartes, stets rockendes Debütscheibchen eingespielt. Darauf sind die vier mit hinreichendem Druck und brennender Leidenschaft zu hören, irgendwo zwischen Punk-infiziertem Boogie-Rock, mit verschwitztem Glam und muffelndem Pubrock hantierend, vor 50 Jahren wären sie damit womöglich entweder bei Chiswick oder Sire unter Vertrag genommen worden. Der Aufnahme des Albums täte allerdings etwas mehr Schmutz gut, es klingt bisweilen etwas farb- und leblos, nur in wenigen Momenten wird mal die Handbremse gelöst. Auch Sänger Pardo Leopardi bleibt weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Die weitgehend fehlerfreie Version von „Teenage news“ von Sylvain Sylvain (NEW YORK DOLLS-Gitarrist) sowie ein etwas druckloses Cover von „Do anything you wanna do“ machen auch nicht wirklich Eindruck. Schade, das Konzept ist nicht verkehrt, aber GIUDA etwa hatten da den deutlich effektiveren Ansatz für ein ähnliches Konstrukt.

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