
Seit 1989 sind die Holländer ANCESTRAL SIN bereits aktiv. Das beeindruckt schon mal. Mit Ragnar Blastbrok hat ihr Drummer zudem definitiv den coolsten Namen. 2022 kam das letzte Album und nun gibt es mit „Next Of Sin“ Nachschub. Vier Songs in sechseinhalb Minuten sind dabei nicht als kreativer Geiz zu verstehen, sondern mehr als Statement. Der Mix aus Hard- und Grindcore, beeinflusst von den besten Vertretern dieser Genres aus den Staaten sowie aus dem UK, verlangt danach, kurz und knapp in die Hörerschaft geballert zu werden. Soundmäßig einwandfrei umgesetzt, wackelt hier auf jeden Fall die Hütte. Zweifellos der perfekte Soundtrack für den ganzen Scheiß, der momentan auf der Welt abgeht und für schwere Herzen sorgt. Schön, dass es Bands wie ANCESTRAL SIN gibt, die stellvertretend für alle ihre ganze Wut rausknüppeln. Kurz, aber mächtig!
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #180 Juni/Juli 2025 und Jens Kirsch