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JOHNNY KNIFE & HIS RIPPERS

At The Edge Of The Blade

Teddyboy-Rock ist gewiss keine Quantenphysik, aber trotz oder eher wegen der recht gleichen Rhythmik ist es gar nicht so leicht, gute und einprägsame Songs zu schreiben. Die Sache gewinnt jedoch an Schwung, sobald die Protagonisten aus mehreren Bands kommen. So haben die Bonner FOGGY MOUNTAIN ROCKERS und REBELS REVENGE aus Norwegen nicht von ungefähr bereits im Jahr 2007 eine gemeinsame Live-CD aufgenommen. Aus dieser Kooperation sind JOHNNY KNIFE & HIS RIPPERS hervorgegangen, ein deutsch-skandinavisches Quartett, das weiß, was es für seine Anhängerschar zu tun hat. Das betrifft auch die Platzierung der Songs, so ist „Lost in love“ ein durchaus schwungvoller Beginn mit guter Melodie, doch ab Lied 6, dem Instrumental und Titeltrack, wird das Gute noch besser. „At northern lights“ nimmt uns quasi im Western-Style mit auf die Fähre nach Norwegen, ehe mit „Someday“abermals ein Topsong folgt. „Tough and mean“ wäre dann leicht verzichtbar, aber bei 15 Songs darf ein Durchhänger schon dabei sein. Vielleicht beim nächsten Mal besser zehn Studiosongs und am Schluss noch ein paar Live-Tracks? „Chiswick girl“ ist in jedem Falle mein Anspieltipp und „Another day“ danach eine super Nummer für Fortgeschrittene der Teddy-Bewegung. Da wird noch mal richtig deftig-kräftig über die bereits feuchte Tanzfläche geboppt.

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