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ATLAS

Sunder

Düster und melancholisch klingt das neue Album „Sunder“ der finnischen Band ATLAS. Die meisten Songs waren vorab bereits als Singles erschienen, doch am Stück entfaltet sich die besondere Klangwelt, die ATLAS geschaffen haben, noch einmal auf eine ganz besonders mitreißende Weise. Nach einem Intro legt das Album mit „Tower“ gleich vielversprechend los. Der Song besitzt einen einnehmenden Rhythmus und baut eine unglaublich starke Atmosphäre auf. Thematisch geht es um das Zerbrechen, um Trennung und vor allem auch viel um die Liebe. Verarbeitet wird das Ganze in einem düsteren, schweren Sound, der bisweilen an HIM erinnert, wenn auch vielfach härter ist. Gerade „I whisper your name like a curse“ und „Altar of love“ lassen gewisse Ähnlichkeiten erkennen. Die atmosphärische Kälte wird vor allem in letzterem Song durch die warmen, tiefen Vocals von Sänger Patrik Nuorteva durchbrochen – der ebenfalls hier und da an HIM-Sänger Ville Valo erinnert. „Anodyne“ hingegen entfaltet seine Magie auch durch das Zusammenspiel von Nuorteva mit Backgroundsänger Leevi Luoto. Vereinzelt ist die Platte zur Freude von Fans der tieferen Töne zudem angenehm basslastig. „Sunder“ klingt nach Verletzlichkeit, Sehnsucht, Melancholie. Und nach Liebe.

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