Foto

APEX TEN

Atom

Haben wir uns schon wieder in die kalifornische Wüste gebeamt? Wo die Kids ihre Verstärker in die Dünen schleppen und wilde Partys zwischen Kakteen und Klapperschlangen schmeißen? Klingt fast so, wenn APEX TEN zu ihren Instrumenten greifen und die Amps auf Anschlag drehen. Das Trio kommt allerdings nicht aus Joshua Tree oder Palm Springs, sondern aus Lüttich. Das liegt im wallonischen Teil von Belgien, wo französisch gesprochen wird. Klassische Besetzung: Benoît Velez (gt), Brad Masaya (bs) und Alexis Radelet (dr). Drei Männer, die wissen, was sie tun. Wunderbar ungeschliffener Sound und jede Menge Fuzz, Distortion und Raum zum Atmen. Gefundenes Fressen für Fans von COLOUR HAZE, KYUSS oder HAWKWIND. Irgendwann kommt zum schleppenden, majestätischen Stoner-Psychedelic-Sound auch noch wüstes Geschrei dazu. Inhaltlich ist „Atom“ eine virtuelle Reise ins Jenseits. Wenn die Seele den Körper verlässt und sich auf den Weg macht. Ein ausdrucksstarker Brocken aus Angst, Wut und Entschlossenheit. Sechs ausladende Tracks, die „Argon“, „Rot“ oder „Brainwasher“ heißen. Binnen zwei Tagen in einem Raum live aufgenommen und gemischt von Laurent Eyen (COCAINE PISS, ULTRAPHALLUS) im Koko Studio im belgischen Sprimont. Gemastert von Tony Reed (MOS GENERATOR, BIG SCENIC NOWHERE). Kann was.

Anzeige