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ATREYU

The End Is Not The End

Es dürfte das härteste ATREYU-Album seit Langem sein – und obendrein das vielfältigste. Mit „The End Is Not The End“ begeben sich die Kalifornier stärker denn je hinein in sämtliche Gefilde des Metal, sind dabei offen für kreative Einflüsse aller Art, Hauptsache, intensiv und ehrlich. Oberste Prämisse: Bloß nicht langweilig klingen. Dafür gibt es hier noch ein Gitarren-Solo, da ein Extra-Riff und eine überraschende Saxophon-Einlage dort. Der Drang nach Abwechslung wirkt manchmal etwas gezwungen, stellenweise stört die Ambition den natürlichen Flow. Einer der ansprechendsten Songs der Platte dürfte „Break me“ sein – ironischerweise mit seiner konstanten Energie, vielen Rock-Elementen und einer gewissen Härte einer der vorhersehbarsten Tracks. Passend zum Metal-orientierten Gesamtkonzept: der Gastauftritt von Max Cavalera (SEPULTURA) bei „Children of light“. Ein bittersüßer Moment für Bassist Porter McKnight, der diesen Part nur schweren Herzens abgegeben hat, wie er uns im Interview verrät: „Das ist mein Lieblingspart, den ich für die Platte geschrieben habe.“ Mehr Härte im Sound bedeutet auch mehr Screams, die allesamt Porter übernimmt. Seine Hardcore-Wurzeln sind dabei nicht zu überhören. Gefeilt hat er an seinen Vocals mit der legendären Melissa Cross. Kurz: „The End Is Not The End“ ist ein facettenreiches Werk für alle, die sich nach Abwechslung sehnen.

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