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LAUNDERETTES

Back From The Sea

Nach zehn Jahren ohne neues Studioalbum melden sich THE LAUNDERETTES mit „Back From The Sea“ zurück – präzise, eigenständig und ohne nostalgischen Ballast. Das Osloer Quintett bleibt seinem Mix aus Garage-Rock, Sixties-Punk und Surf-Twang treu, erweitert ihn aber um schärfere Konturen und bemüht sich um mehr Dynamik. Produziert von Anders Møller (EUROBOYS, GLUECIFER) und aufgenommen in Oslo, wirkt das Album fokussierter als frühere Veröffentlichungen. Die Farfisa-Orgel steht weiterhin im Zentrum, doch die Gitarren sind bissiger, die Rhythmen kompakter. Zudem sind das Riffing und die Arrangements spürbar mehr auf Tiefgang ausgerichtet, genretypische Klischees werden sorgsam umschifft und Songs wie „What started in blood“ oder „Steep & narrow“ setzen auf Spannung und Kontrolle statt bloßem Überschwang. Mit den werkgetreuen Covernummern „I can’t explain“ (THE WHO) und „I’m not like everybody else“ (THE KINKS) werden zwei Klassiker neu gelesen – nicht als Hommage, sondern als Teil eines organischen Gesamtbilds. Besonders hervorzuheben bleibt noch das Instrumental „Take me to Acropolis“, das fast filmisch erzählt ist und in der Bandbreite der Platte heraussticht. „Back From The Sea“ ist kein Comeback-Feuerwerk, sondern ein souveränes Statement einer Band, die ihren Sound gefunden hat – und diesen weder entschärft noch musealisiert oder als Blaupause endlos recyclet.

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