
„Step to the rhythm of the Brooklyn beat“, heißt es in „Forsaken“. Mehr braucht man als Hörer der amerikanischen Legende eigentlich nicht zu wissen. Nach gut 14 Jahren sind BIOHAZARD zu ihrem klassisches Line-up zurückgekehrt. Im Studio war dies nie ein Problem: Evan Seinfeld spielte auch das letzte Album „Reborn In Defiance“ ein, obwohl er beim Release 2012 bereits nicht mehr Teil der Band war. Nun also, nach der zweiten Reunion, kommt „Divided We Fall“. Überraschungen bleiben aus – und genau das ist die Stärke des Albums. BIOHAZARD liefern den klassischen New York Hardcore, den sie maßgeblich geprägt haben, kombiniert mit Thrash Metal und einer Prise Rap. Anders als beim direkten Vorgänger, dessen Produktion mitunter etwas matschig wirkte, dringt das neue Material 2025 glasklar und druckvoll aus den Boxen. Ob „Eyes on six“ oder „The fight to be free“ – nie hat man das Gefühl, es hier mit einer Band von Endfünfzigern zu tun zu haben. BIOHAZARD klingen frisch, kraftvoll und energiegeladen, auch wenn sie mit „S.I.T.F.O.A.“ etwas zu weit in Richtung Rap Metal gehen. Alles in allem gibt es keine Überraschungen, aber das ist völlig egal. „Divided We Fall“ sorgt immer noch dafür, dass man zu BIOHAZARD das Tanzbein schwingen möchte.
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© by Ox-Fanzine - Ausgabe #50 März/April/Mai 2003 und Dominik Winter
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