
BLACKTOOTHED haben ihr Logo geändert, so dass es nicht mehr komplett wie das BEARTOOTH Logo aussieht. Das ist schon mal eine gute Nachricht, denn aus irgendwelchen Gründen hat mich das immer ein wenig geärgert: Es wirkte so, als würde die Band aus Leipzig nicht wirklich auf eigenen Beinen stehen oder zu sehr auf große Vorbilder schielen. Das mag etwas kleinlich wirken, hat aber durchaus solche Assoziationen hervorgerufen, was vor allem deswegen ärgerlich war, da das Trio durchaus groß genug auftischt, um sich groß auf solche Vergleiche einlassen zu müssen. Außerdem hat man spätestens jetzt auf dem zweiten Album seinen Sound gefunden: Zwar fischt man auch ähnlichen Gewässer, ist aber doch viel deutlicher als Rockband zu identifizieren. Punkten kann die Band vor allem mit Gitarrenarbeit und Gesang, welcher weniger im Metalcore als schon fast im klassischen Metal zu Hause ist. Sänger Hendrik könnte wohl durchaus auch so mancher Heavy-Kombo anheuern, in Kombination aber mit den Vocals von Gitarristin Mathilde fügt sich aber auch auf „Headway“ alles ganz natürlich zusammen und versprüht einen ganz eigenen Charme. BLACKTOOTHED sind bestimmt nicht die härteste Kombo in der Szene, setzen aber ihre ganz eigene Duftmarke.
© by Fuze - Ausgabe #110 Februar/März 2025 und Sebastian Koll