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BLEEDING THROUGH

Nine

Zwischen dem letzten Album vor der Auflösung und dem Comeback-Release lagen sechs Jahre – zwischen dem und jetzt „Nine“ sieben Jahre. Wow. Allerdings ist auch mehr passiert: „Love Will Kill All“ erinnerte 2018 in erster Linie an eine kompaktere und eingängigere Version des Vorgängers, während „Nine“ mit mehr Neuerungen glänzt. Marta (key) unterstützt Brandan häufiger beim Gesang und darf gelegentlich alleine ran – das steht „Nine“ ausgesprochen gut und lässt das Material runder wirken. Zugleich hat die Band zwei neue Gitarristen mit an Bord, die Akzente setzen, ohne den ureigenen Stil zu verwässern. Brecher wie „Our brand is chaos“ mit seinem Mosh-Refrain mit Backstein-Keyboards oder „I am resistance“ mit Gastgesang von Andrew von COMEBACK KID sind typisch für die Band. Gerade bei den späteren Songs verleiht Martas Stimme dem Material allerdings einiges an neuer emotionaler Tiefe. Stark abgeliefert. Beim nächsten Mal darf nur gern wieder mehr Dreck im (hier doch sehr glatten) Sound sein.

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