
Ein guter Teil der Tracks ist bereits bekannt. Stört das? Nö, überhaupt nicht! Was THE BUTCHER SISTERS in den zurückliegenden Monaten als Singles herausgebracht haben, aber auch noch viel mehr findet sich gebündelt auf „Das weiße Album“. Es soll ja weiterhin Musikinteressierte geben, die nicht bloß Playlists hören, sondern Interesse am Schaffen eines Acts haben. Im Fall der Mannheimer ist das einfach, denn eine Platte des Quintetts gleicht einer musikalischen Wundertüte und bietet so viel Stilkombinationen, dass es voll und ganz ausreicht. Metalcore, Heavy Metal, Elektro/Rave-Sounds, HipHop/Rap und Pop verbinden sich mit Partydrang und Prolligkeit sowie Peinlichkeiten und genialen Einfällen, mit denen man sich schnell identifiziert und sie abfeiert. Getreu dem Motto „Spaß ist, wenn man trotzdem lacht“ führen THE BUTCHER SISTERS durch Stücke, die so drüber und kackfrech sind, dass man auch nicht anders kann. Nicht alles Sinn ergibt Sinn, das kennt man ja seit den großen Erfolgen von SCOOTER. Kombiniert man das mit ELECTRIC CALLBOY und den Gitarren-basierten Aggro Berlin-Acts, schlägt man in etwa dort auf, wo das Quintett wild herumspringt. Der Alltag ist grau? Von wegen, THE BUTCHER SISTERS zeigen, wie grellbunt er ist, und welche Begeisterungsstürme selbst kleine Dinge auslösen können. Die Songwriting-Skills der Mannheimer sind verrückt. „Das weiße Album“ besteht ausschließlich aus Hits.
© by - Ausgabe # und 19. Januar 2026
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© by Fuze - Ausgabe #109 Dezember 2024 /Januar 2025 2024 und Dennis Müller
© by Fuze - Ausgabe #116 Februar/März 2026 und Sandra Monterey
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© by Fuze - Ausgabe #110 Februar/März 2025 und Arne Kupetz