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BYDS

Our Long Weekend

Pärchen, die gemeinsam Musik machen. Davon gibt’s einige in der Geschichte der Popkultur. Wenige haben es allerdings so lange miteinander ausgehalten wie Bee und Diego, das Berliner Duo namens BYDS, nämlich über 20 Jahre. Auf „Our Long Weekend“ geht es um das große Thema Liebe und wie man eine Beziehung viele Jahre lang miteinander gestaltet. Die ersten beiden Tracks sind leider absolut furchtbare Popmusik. Danach wird es leidlich besser, aber eben nur ein bisschen Akustikgitarre, Männer/Frauengesang, Beats aus dem Rechner und allerlei elektronische Spielereien sind zwar gute Zutaten für ein Pop-Album, das hier und da an das Werk von Michael Franti oder MANU CHAO erinnert ... Stop! Ich muss das hier beenden und Tacheles reden: Insgesamt finde ich dieses Album sehr zäh und schrecklich unspannend. Lahme Popmusik, die sicher ins Radio will, aber unglaublich nebensächlich dahindüdelt. Da bleibt nichts hängen, auch nicht wenn mal englisch, mal deutsch, mal spanisch gesungen wird. Auch nicht bei den Songs, die einen stärkeren Elektro-Touch oder Bossa-Nova-Vibes haben. Wundert mich nicht, dass die beiden die Inspiration zur Bandgründung vor zehn Jahren bei der Fusion gefunden haben, denn da sind sowieso alle immer breit. Dort würden BYDS sicher einige Fans finden. Mich kriegen sie allerdings nicht.

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