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RITUAL MASS

Cascading Misery

20 Buck Spin sind seit Jahren eine feste Konstante, wenn es um heftige Underground-Death-Metal-Bands geht. So ist es wenig verwunderlich, dass sie mit dem Debüt der Pittsburgher RITUAL MASS ein Kleinod quasi aus dem Nichts veröffentlichen. In den neun Jahres seines Bestehens hat das Quartett es nur auf vereinzelte Kurzformate gebracht, die jetzt in dem absolut krachenden „Cascading Misery“ münden. RITUAL MASS bewegen sich dabei mit ihrem infernalischen Metal ov Death unfassbar heavy zur dunkelsten Nacht in einer klaustrophobisch engen Höhle, durch die sporadisch die wortkargen, düsteren Growls hallen, die die fauligen Gitarren begleiten und zähe Geschichten vom Untergang erzählen. Gefühlt sind die Songs aufgrund des tiefen organischen Sounds aus der Hölle eher schwer als schnell, realistisch betrachtet aber doch häufig nahe an der Schallgrenze ohne traditionelle Strukturen geknüppelt. Heftig, heftig, heftig und Anwärter auf ein Album of the Year. Repeat.

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