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COLLETTI

Anything That Burns

Singer/Songwriter-Musik zu machen, ist nicht unbedingt der allerleichteste Weg, wenn die Platte am Ende besonders klingen soll. Jenny Collet aka COLLETTI hat satte 25 Jahre in ihr erstes Album „Anything That Burns“ gesteckt – eine sehr lange Zeit, sicher sehr viel Mühe und vermutlich auch viele Änderungen auf dem Weg. Am Ende ist es weitestgehend reduziert bei der Gitarre und ihrem unbestreitbar sensationell krassem Gesangstalent geblieben. COLLETTI kann nicht nur extrem guten singen, sie versteht es auch, einen in ihren Bann zu ziehen. Ich bleibe nur leider nicht dauerhaft darin gefangen. „Anything That Burns“ ist schön, es ist aber wirklich nicht sehr abwechslungsreich. Ähnliche Melodien finden sich zuhauf, was auf der einen Seite eine schöne runde Sache ergibt und auf der anderen zu ein wenig Orientierungslosigkeit in dem Einheitsbrei führt. Ich würde mir hier ein paar mehr Ecken und Kanten und weniger makellose Schönheit wünschen.

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