
Die Diskografie der Oxforder Indiepop-Band COMET GAIN ist so unübersichtlich wie das chaotische, kollektivistische Line-up. Fest steht allerdings, dass 1999 mit Album Nummer drei, „Tigertown Pictures“, und dem Wechsel zum US-Label Kill Rock Stars ihre „MK II“-Ära eingeläutet wurde. Als konstanter Faktor bleibt dabei allein David Christian als Gitarrist/Sänger. Die leicht anarchischen Strukturen bezüglich Songwriting, Themen, Besetzung und Aufnahmeweise wurden ebenfalls beibehalten. Und egal, wie man das Kuddelmuddel nun bewerten mag, COMET GAIN sind auch auf dem nun auf Tapete wieder aufgelegten Album musikalische Querschläger. Mit diebischer Freude plünderten sie den Fundus des schottischen Postcard-Labels und vor allem JOSEF K. mit ihren treibend janglenden New-Wave-Riffs sind als Ideengeber auszumachen. Nicht weniger wichtig waren natürlich die PASTELS, und wenn die Songs mit längeren Spoken-Word-Pasagen zu musikalischen Tagebüchern mutieren, kommen einem sogar SPEARMINT in den Sinn. Und wie bei nahezu allen Veröffentlichung von COMET GAIN ist ihre Unberechenbarkeit eine der wenigen Konstanten.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #64 Februar/März 2006 und Joachim Hiller
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #146 Oktober/November 2019 und Gereon Helmer
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #97 August/September 2011 und Anke Kalau
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© by Ox-Fanzine - Ausgabe #115 August/September 2014 und Anke Kalau
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