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CLIPPING

Dead Channel Sky

„Punk’s not dead, but / Rebel to rebel, I’m bell rung and out-radicaled“? Zugegeben, meine Kenntnisse im HipHop- und Rap-Bereich sind eher dürftig. Bis auf einige Klassiker von Afrika Bambaataa, RUN DMC, N.W.A. über CYPRESS HILL bis hin zu PUBLIC ENEMY und die üblichen deutschsprachigen Verdächtigen jenseits des Gangsterrap ist mein Wissen ziemlich überschaubar. Entsprechend herausfordernd scheint eine angemessene Auseinandersetzung mit „Dead Channel Sky“, vielleicht ist aber auch gerade das ein Vorteil? Denn CLIPPING (Daveed Diggs, Jonathan Snipes, William Hutson) bieten auf ihrem (je nach Lesart) sechsten Album einen seltsam reizvollen Clash aus Cyberpunk, elektronischen Elementen und experimentellem Rap mit reichlich Feedback und Noise zu druckvollem Sprechgesang mit scharfsinnig gesellschaftskritisch-dystopischen Texten. Ein krasses Gegenstück zu kommerziellem Dicke-Hose-Goldkettchen-Rap also. „The jungle / The beginning of the end / A still life in motion, one of those night traffic shots“. Vielleicht ist das jetzt ein ganz guter Zeitpunkt, um sich mal ein wenig intensiver mit diesem Genre auseinanderzusetzen? Dafür brauche ich aber definitiv noch ein bisschen länger. „Spinning through the mainframe / It’s a giant brain, lose yours“!

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