
Es ist nun das fünfte Album und dieses Mal zelebrieren die drei DEAD END KIDS eine „heilige Glitzermesse“ der besonderen Art. Beim Prolog „Church of Glitzerpower“, stilecht mit Orgel und pathetischem Sprechgesang, gehen bei mir als verkorksten Ex-Katholen innerlich die Stacheln hoch, doch dann lasse ich mich beim nächsten Song „Millennium crisis“ erneut in die Glitzerwelt der DEAD END KIDS entführen. Und schon wieder legen sie die eigene Messlatte höher, wieder packt mich ihr Power-Punkrock mit den großartigen Melodiebögen und lässt mich nicht mehr los. Einfach ein geiler Soundtrack, um „So viel Frust“ wegzupogen. Auf der Flucht vor dem „Angriff der Yogi-Ritter“, weg von all den „Z-Promis“ im Müllprogramm, einfach der totale „Abriss“. Und leider ist nicht alles „Friede, Freude, Eierkuchen“. So stehen bei „Sport ist Mord“ Beziehungsprobleme neben Dating-Stress und Songs wie „Lichtfresser“, das an TOXOPLASMA erinnert, wie auch „GV“ die neue Version von „Perverse Liebe“ sein könnte. Und bei „Hanami“ geht es um einen besonderen Abschied. Das Album läuft immer wieder, wird nicht langweilig und macht süchtig. Wieder ganz großes Glitzer-Kino!
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