
Mit „Po$t American“ liefern DEAD PIONEERS ein 15 Track starkes Statement ab. Die Hardcore/Punk-Band nimmt kein Blatt vor den Mund und kommentiert mit Songs wie „My spirit animal ate your spirit animal“ die politische Lage der USA. Themen wie Entkolonialisierung, indigene Rechte und kulturelle Aneignung durchziehen das gesamte Album und machen klar: Hier geht es um mehr als Musik – es geht um Kritik. Musikalisch setzen DEAD PIONEERS auf rohe Energie und Direktheit. Tracks wie „Pit song“ oder „Dead pioneers“ sind kurz und energiegeladen, während der Opener „A.I.M“ und „STFU“ mit je unter einer Minute fast wie vertonte Kampfansagen wirken. „Bloodletting carnival“ überrascht mit minimalistischer Klavierbegleitung und Gregg Deals eindringlicher Spoken-Word-Passage. In „Love language“ findet auch ein Feature mit Ren Aldridge seinen Platz auf der Tracklist. Mit schnellem Schlagzeug, druckvollen Gitarren und experimentellen Elementen ist „Po$t American“ ein kritisches, aber musikalisch überzeugendes Album, das den Nerv der Zeit trifft.
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