
Austin, Texas ist ein Hotspot für gute Bands. Wahrscheinlich kann man dort entweder in einer Band spielen und sich anstrengen oder man verfällt irgendwelchen Drogen. Eine Mischung aus den HEX DISPENSERS und Jay Reatard in seinen letzten beiden Jahren, das charakterisiert „Haunted“ ziemlich gut. Garage-Punk-Perlen mit dem kleinen bisschen Extra an Pop und Melodien, dazu dieser creepy Touch, der die HEX DISPENSRS und alle ihre Ableger (wie die großartigen GRAVEYARD OF THE PACIFIC) auszeichnet. Acht Songs kurze 10“, die schneller weg sein dürfte, als du „Ich glaube, ich hätte die auch gerne“ sagen kannst. Zugreifen, sonst weinen. Die Lücke, die Jay Reatard hinterlassen hat, ist schon verdammt groß, wenn man etwas länger drüber nachdenkt. Zum Glück gibt es Bands wie DEATH PARTY.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #185 April/Mai 2026 und Kalle Stille