Foto

MUGWUMPS

Domino

Wie, seit dem letzten MUGWUMPS-Album „Clown War Four“ sind schon wieder mehr als sechs Jahre vergangen? Kinder, wie die Zeit vergeht. Höchste Zeit für einen Nachschlag an feinen RAMONES-Punkrock-Hymnen. Und das Trio aus Tirol beweist mit seinem fünften Album eindrucksvoll, dass es in den letzten Jahren nichts verlernt und auch kein bisschen an Power eingebüßt hat. Die Band hat 14 neue Pop-Punk-Hits am Start, die kraftvoll produziert sind. Mit ordentlichen Gitarrenwänden, die stark an die spätere Phase der RAMONES erinnern. Flotte Songs, bei denen man sich bereits beim ersten Anhören dabei ertappt, dass man sofort mitwippt, mitsingt und breit grinst. Keiner der neuen Songs durchbricht die Drei-Minuten-Grenze und man hört der Band an, dass sie nach wie vor mit großem Spaß bei der Sache ist. Anspieltipps sind die poppigen Hits „Misfortune teller“ und „I’m an anomaly“. Auch wenn mal bei einem Song etwas Tempo rausgenommen wird wie bei „Truth or dare“ oder das Mikro ausbleibt wie beim Instrumentalsong „Turtleneck“, funktioniert das problemlos. Alles richtig gemacht.

Anzeige