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DOODSESKADER

The Change Is Me

Wenn die Entstehungsgeschichte eines Albums in einer Dokumentation festgehalten wird, dann sollte man davon ausgehen, dass es auch etwas zu erzählen gibt. Und so ist es auch bei dem belgischen Duo DOODSESKADER. Nachdem den Vorgängern „Year One“ und „Year Two“ wurde „Year Three“ aufgenommen, produziert und ... gelöscht. Wer selbst schon mal ein Album produziert hat, weiß, dass dies kein einfacher Schritt ist. Das ganze Konzept der Band über den Haufen zu werfen und mit einem völlig anderen Ansatz neu anzufangen, muss sich wie eine Mammutaufgabe angefühlt haben. „The Change Is Me“ war es aber wert. Das Ergebnis ist keine leichte Kost, es ist elektronisch, nichts, was man auf dem Papier im Kontext von Metal und Hardcore verorten würde. Dabei blitzen die Wurzeln dieser Genres nicht nur einfach durch, sie sind omnipräsent. „The Change Is Me“ verlangt einem einiges ab, belohnt aber mir ungewöhnlichen Sounds und ist relativ einzigartig, was 2026 schon etwas bedeutet. DOODSESKADER haben einen neuen Weg beschritten, man darf gespannt sein, wohin diese Reise noch führen wird.

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