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VELVET SWING

Dreams Of Abstract

Diese Platte startet mit einem stakkatohafte Gitarrenteppich und Ian Curtis-Gedächtnis-Vocals, geht zunächst in eine räuchterstäbchenverqualmte Psych-Folk-Nummer über und pluckert sich anschließend in „Sufstrumental“ durch einen – wie unschwer zu erahnen – Surf/Instro-Zweiminüter. Mit viel Twang geht es in „Sophie croissant“ weiter, ein Song, der auch aus der Feder der GROWLERS oder ALLAH-LAS stammen könnte, bevor die „Dreams Of Abstract“ im fünften Track mit einem introvertierten, Loops ziehenden Shoegaze-Garage-Sechsminüter beschlossen werden. Das alles ist sehr minimalistisch gehalten, es reichen eine Handvoll Akkorde, simple Läufe und auch beim Instrumentarium wird auf Opulenz verzichtet. Auf den ersten Eindruck wirkt das alles ziemlich zerfahren, aber mit jedem weiteren Durchlauf erschließt und entwickelt sich das Flair von VELVET SWING dann mehr. Es lohnt sich also vermutlich, sich auch den vorangegangenen Releases zu widmen.

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