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(EM)

Dumbo

Große Verwirrung, die schon beim Bandnamen anfängt. Auf den CD-Cover stehen die beiden Buchstaben in Klammern, im Netz sind sie unter dem Namen EDYMEADAY zu finden, und wer weiß schon, wie man das ausspricht? Und warum liegt auf dem Cover so ein süßer Hund rum? Ist das eventuell titelgebender Dumbo? Meine Oma hatte mal genau so einen, der hieß allerdings Nelly. Okay, ich schweife ab. Das Abschweifen werden (EM) sicher nicht übelnehmen, denn eine gewisse träumerische Verkifftheit zieht sich auch bei ihnen durch alle Tracks auf der „Dumbo“-Platte. Diese musikalische Breitheit speist sich zum großen Teil aus dem Sound, der sich auf einem weichen Teppich aus slackerhaftem LoFi-Indiepunk und schluffig-psychedelischem Indierock herumlümmelt und dabei ebenso entspannt wirkt wie Dumbo, der Hund auf dem Cover. All dies lässt sich irgendwo zwischen WEEZER, SWAMP ZOMBIES, leichten CAPTAIN BEEFHEART-Anleihen und den späten BEATLES verorten. Tut keinem weh, ist aber auch, vielleicht ähnlich wie der schon erwähnte Hund, ein bisschen zu zahnlos für die Dauer einer gesamten Platte. Der andere Hund meiner Oma hieß übrigens Waldi.

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