
Für ihr zweites Album „Dust Age“ konnten sich VULTURES VENGEANCE aus Rom einen Deal mit High Roller Records sichern. Damit eröffnen sich mehr Möglichkeiten, sein Schaffen unter die Hörerschaft zu bringen, die sich ihrerseits auf oldschooligen Epic Metal freuen darf. CIRITH UNGOL und MANILLA ROAD sind zweifellos als Vorbilder der Italiener zu betrachten, doch dürften sich auch Fans des frühen Schaffens der Krefelder Fantasy-Maniacs BLIND GUARDIAN hier wiederfinden. Insbesondere die Stimmfarbe von Sänger/Gitarrist Tony T. Steele ist der des jungen Hansi Kürsch alles andere als unähnlich. Doch driften VULTURES VENGEANCE nicht in übertriebenen Bombast ab und spielen im Kern knackige Metal-Songs, von denen auch die eine oder andere Melodie im Ohr bleibt. Einzig die Produktion dürfte für meinen Geschmack etwas knackiger und direkter sein, aber das ist ohne Zweifel eine Frage der subjektiven Wahrnehmung.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #179 April/Mai 2025 und Jens Kirsch