
Mit MAITLAND aus Münster haben sich alte Bekannte aus Bands wie DIE NEGATION oder WIRE LOVE zusammengetan, um auf dem Debüt „Falling Into Place“ ziemlich ausgereiften Indierock zu spielen. Der Opener „Einstein-Rosen bridge“ versprüht dabei bereits leichte INTERPOL-Vibes, im langsamen „Catharsis“ gibt es anschließend eine Orgel und getragenen Gesang. Höhepunkte sind „February“; das sich langsam steigert und das ungewöhnliche Synthesizer-getriebene Zwischenstück „Ceiling“. Letzteres führt einem noch mal die „hallige“ Produktion (an der Pogo McCartney von MESSER und PRESS GANG mitwirkte) vor Ohren, die auch new-wavige Querverweise zulässt. Insgesamt hinterlässt das Quintett mit seinem Debüt einen guten Eindruck.
© by Fuze - Ausgabe #116 Februar/März 2026 und Marcus Buhl
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #183 Dezember 2025/Januar 2026 2025 und Michael Schramm