
„I dream away december / Cause it gets dark around five“. Fühl ich gerade irgendwie. Allerdings: Sonst gibt es nicht ganz so viele gemeinsame Nenner, die beiden ganz in Schwarz gekleideten JAPANDROIDS-Herren wirken irgendwie nicht nur in ihren Skinny Jeans wie aus der Zeit gefallen. Aus einer Zeit, auf die ich eigentlich überhaupt keinen Bock mehr habe. Aus einer 2000er-Indie-Emopunk- und „Ich besaufe mich eigentlich völlig grundlos bis zur Besinnungsloskeit“-Zeit. Braucht das sonst irgendjemand da draußen noch (einmal)? Wie auch immer, nach 18 Jahren Bandbestehen ist das fünfte und offiziell letzte Album gleichzeitig auch ein Abgesang auf die vermutlich besten/interessantesten Jahre der JAPANDROIDS, voller Geschichten aus den vermeintlich guten alten Tagen. Fazit: Früher war auf keinen Fall alles besser. Vielen Dank für die Swansongs, wäre aber nicht nötig gewesen ... Auf zu neuen Ufern!
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