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FLAMSTEED

Truths On Demand

Obwohl schon im Jahr 2023 aufgenommen und veröffentlicht, erreicht mich das Debütalbum der Spanier FLAMSTEED nun erst im Frühjahr 2025. Und was soll ich sagen? Um ehrlich zu sein, hätte ich es jetzt auch nicht mehr gebraucht – wenn überhaupt. Der Vierer aus Barcelona präsentiert verspielten Midtempo-Punkrock im 2000er-Gewand. Leider haben die Katalanen auch einen ausgeprägten Hang zum Emo dieser Zeit, den sie viel mehr ausleben, als mir lieb ist. Mir ist das echt zu weinerlich, zu glatt, zu weichgespült. Mir fehlt so irgendwie alles bei FLAMSTEED. Da gibt es nicht einen Song, nicht eine Passage, die mir in den Ohren bleibt. Das Album hat so gar keine Ecken und Kanten und ist so glatt geschliffen, dass es nicht zu greifen ist. Daran kann auch „Gentrifica“, der leider einzige Song in ihrer Muttersprache, nichts ändern. Und so plätschert das Album nichtssagend und bedeutungslos vor sich hin, um im besten Fall einen indifferenten Eindruck zu hinterlassen. Vermutlich wird es nun auf lange Zeit in meinem Plattenregal verschwinden und dort Staub ansetzen. Klingt hart, ist aber so.

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