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FRANK FRAZETTA’S DEATH DEALER 3

Mark McCann, Axel Medellin, Luis Delgado

Endlich geht es mit dem Death Dealer weiter, und weiterhin fremdle ich ein wenig mit der Reihe, einfach weil die Messlatte durch die Verotik-Serie und deren Zeichner so verdammt hoch liegt. Auch im dritten und offenbar finalen Teil wird diese zeichnerische Höhe nicht erreicht. Der Stil von Axel Medellin, der für diesen Band alle Zeichnungen lieferte, ist für meinen Geschmack doch etwas zu comichaft und simpel, um die Atmosphäre des Originals zu erreichen, die dafür regelmäßig an der Story krankte. Würde man die Originalzeichner mit den Autoren dieser Reihe verknüpfen können, das wäre was gewesen. Der Death Dealer und andere metzeln sich hier auf knapp 144 Seiten durch Spinnen, Untote, unzählige Kriegerarmeen und Monster, um am Ende den Kopf beziehungsweise den Helm zu verlieren, der aufgespießt auf einen neuen Träger wartet, und so doch eine Fortsetzung offen zu lassen. Eingerahmt in die Originalwerke von Frank Frazetta, die hier nichts mehr mit dem Death Dealer, nur mit seinem Kosmos gemein haben, endet die Geschichte des Helms, der von seinem Träger Besitz ergreift.

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