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FYUS

Heal

Krach kann manchmal auch echt wehtun. Vor allem dann, wenn er zielgerichtet wirkt. FYUS kanalisieren auf ihrem zweiten Album „Heal“ ihre Wut auf die Welt in spannende Indie-Songs, die auch abseits des Dancefloors gut funktionieren. Irgendwo zwischen Fernweh und der Suche nach einem Zuhause lässt sich das Trio dabei ein paar mal von Bands wie WE WERE PROMISED JETPACKS an die Hand nehmen und sagt im Vorbeigehen auch den IDLES kurz hallo. Dass sie in Songs wie „Rottweiler“ die Normalisierung von Gewalt als Ausdruck von Männlichkeit aufs Heftigste kritisieren, ist ein weiterer Pluspunkt, die die Aachener im Rahmen der zwölf Songs langen Reise durch „Heal“ sammeln können. Ob wir uns selbst heilen können oder wer uns vielleicht dabei hilft, entscheiden FYUS erst mal nur für sich. Dass dabei an vielen Stellen trotzdem Hoffnung aufkeimt, ist sicherlich ein Verdienst des Trios. Alles wird gut! So wie „Heal“ es jetzt schon geworden ist.

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