
Die „Kings of Rock“ sind zurück. 2018 haben die Norweger die ersten Reunion-Shows nach ihrer Auflösung gespielt, jetzt gibt es mit „Same Drug New High“ sogar ein neues Album. Schlappe 21 Jahre nach dem letzten Studioalbum „Automatic Thrill“. 1994 hat sich die Band um Sänger Frithjof Jacobsen aka Biff Malibu und Arne Skagen aka Captain Poon in Oslo gegründet und bildete in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren zusammen mit ihren Landsleuten TURBONEGRO und den schwedischen HELLACOPTERS die Speerspitze des Scandirock. Eine Mischung aus High-Energy-Punkrock und schnellem Rock’n’Roll mit wilden Bühnenshows. GLUECIFER waren sehr produktiv, in sieben Jahren veröffentlichten sie fünf Studioalben: „Ridin’ The Tiger“ (1997), „Soaring With Eagles At Night To Rise With The Pigs In The Morning“ (1998), „Tender Is The Savage“ (2000), „Basement Apes“ (2002) und „Automatic Thrill“ (2004). Ein Jahr später war Schluss, nach einer Abschiedstour lösten sie sich auf. „Biff und Raldo wollten einfach mal was anderes machen“, sagt Gitarrist Captain Poon. Der machte mit BLOODLIGHTS weiter und Schlagzeuger Danny Young spielte später mit Gitarrist Raldo Useless bei SMOKE MOHAWK. Sänger Biff Malibu machte Karriere als Zeitungsjournalist und TV-Produzent. Den Impuls für die Reunion gab wohl das Comeback der HELLACOPTERS im Jahr 2015. Das hat die Norweger so angefixt, dass sie Bock auf Shows und neue Musik hatten. Das Ergebnis heißt „Same Drug New High“ und hört sich an wie ein echtes GLUECIFER-Album. High-Energy-Hardrock mit viel Druck durch die Gitarren und die charakteristischen Vocals von Biff Malibu. Kein Stadionrock, keine Balladen. Ein bisschen Punk, ein bisschen Glam und viel traditioneller Rock’n’Roll amerikanischer Prägung. „Diese Platte hätte auch zwei Jahre nach ‚Automatic Thrill‘ herauskommen können“, sagt Gitarrist Captain Poon zum Sound des neuen Albums. Für die Arbeit an den Songs haben sich die Norweger bewusst gegen einen Produzenten entschieden, um die frische Energie des Comebacks nicht zu verwässern. Aufgenommen hat die elf Tracks Johnny Skalleberg im Amper Tone Studio in Oslo. Der mischt schon seit Jahren auch die Konzerte von GLUECIFER. In den Texten stecken meistens kleine Storys von Sänger Biff Malibu. Die erste Single „The idiot“ zum Beispiel beschreibt Beobachtungen rund um einen Park in Oslo, der Idioten heißt, benannt nach einer benachbarten Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung. Begleitet wird die Veröffentlichung von Konzerten in Norwegen, Schweden, Spanien und Deutschland. Im Februar und März spielen GLUECIFER Shows in Köln, Frankfurt, Karlsruhe, München, Hamburg und Berlin. Was bei HELLACOPTERS schon gut funktioniert hat, sollte bei den Norwegern nicht schiefgehen.
© by - Ausgabe # und 12. April 2021
© by - Ausgabe # und 21. Juli 2020
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #31 II 1998 und
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #47 Juni/Juli/August 2002 und Joachim Hiller
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #63 Dezember 2005/Januar 2006 und Jan Eckhoff & Christopher Heimer
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #123 Dezember 2015/Januar 2016 und Arne Skagen, GLUECIFER
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #183 Dezember 2025/Januar 2026 2025 und Wolfram Hanke
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #124 Februar/März 2016 und Joachim Hiller
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #54 März/April/Mai 2004 und Thomas Hähnel
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #87 Dezember 2009/Januar 2010 und Jan Eckhoff
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #124 Februar/März 2016 und Joachim Hiller
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #46 März/April/Mai 2002 und Joachim Hiller
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #82 Februar/März 2009 und Jan Eckhoff
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #124 Februar/März 2016 und Joachim Hiller
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #57 November 2004/Januar/Februar 2005 und Joachim Hiller
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #183 Dezember 2025/Januar 2026 2025 und Wolfram Hanke
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #124 Februar/März 2016 und Joachim Hiller
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #32 III 1998 und Joachim Hiller
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #124 Februar/März 2016 und Joachim Hiller
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #39 Juni/Juli/August 2000 und Marc Schellenberg
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #30 I 1998 und Joachim Hiller